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      Modulor remains closed on the day of the global climate strike.

      Greta knows it and we know it too: "Our house is on fire "*.
      With the climate crisis, we are facing the most urgent global challenge in living memory.
      That is why we are on strike on Friday, 20 September 2019, the day of the global climate strike:
      Modulor will remain closed all day.

      ___

      Christof Struhk, Founder and Managing Director of Modulor

      Join us! Position yourself! Do what you can!

       

      Stay up to date on our Insta channel @modulorberlin

      Making posters together! Come by!
      On 19.09.19 at 16 o'clock at Modulor am Moritzplatz, Berlin.
      Why we're on the climate strike.

      On Friday, 20 September 2019, every Friday students of the Fridays For Future movement will demonstrate - this time supported by numerous NGOs and companies. In the run-up to this day, we have networked with Entrepreneurs for Future.

      Our shop will be closed the whole day. This gives all colleagues the opportunity to take part in the demonstration on the climate strike.

      With the closure we would like to send a clear signal in the direction of politics. It has to make decisions that have really relevant effects on people's consumer behaviour.

      Get active and be there! Ask your employer if he will take part in the climate strike and give you time off for the demo.

      What we are already doing and what we will continue to do.

      Until politics acts, we are not inactive. In addition to the obvious, such as green electricity, company bicycles instead of company cars or bubbling tap water instead of bottled water, Modulor is probably the only trading company that deliberately operates a 4,000 m2 retail space without its own parking spaces.

      Yes, we know that this is no reason to imagine anything. Neither do we. Nevertheless, in the future we will communicate more offensively what we are already doing for the climate. And in the future we will do much more!

      For example, we will develop our product range according to sustainability criteria much more strongly than before and inform customers and interested parties about the ecological aspects of the products on offer in all possible ways, as well as develop further measures in a climate protection working group.

      * Climate activist Greta Thunberg at the World Economic Forum in Davos in January 2019.

       

      Pressemitteilung | 05.09.2019

      Das Berliner Kreativkaufhaus Modulor bleibt am Tag des globalen Klimastreiks geschlossen.

      Berlin, 05. September 2019

      Das Berliner Kreativkaufhaus Modulor, Mitglied im Unternehmensnetzwerk Entrepreneurs for Future, bleibt am Freitag, 20. September, dem Tag des globalen Klimastreiks, geschlossen. Indem es auf einen hohen fünfstelligen Umsatz verzichtet, signalisiere das Unternehmen seine Bereitschaft, für den Klimaschutz wirtschaftliche Einbußen in Kauf zu nehmen. Die Regierung müsse den Bürgern die Wahrheit über die Klimakrise sagen und sofort Entscheidungen treffen, die relevante Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Menschen haben, so die Geschäftsführung des 190 Mitarbeiter zählenden Unternehmens.

      Am Freitag, 20. September, dem Tag des globalen Klimastreiks, werden die täglich 2.500 Kund*innen des Berliner Kreativkaufhauses Modulor vor verschlossenen Türen stehen. Stattdessen werden sie darüber aufgeklärt, warum ihnen der Zugang zur Verkaufsfläche verwehrt wird. Außerdem ermöglicht das im Unternehmensnetzwerk Entrepreneurs for Future engagierte Unternehmen allen Mitarbeiter*innen die Teilnahme an der Demo zum Klimastreik.

      Christof Struhk, Gründer und Geschäftsführer: „Das Management und ich möchten mit dieser Maßnahme ein deutliches Zeichen in Richtung Politik senden. Indem wir auf einen hohen fünfstelligen Umsatz und damit auf ca. 5% unseres Jahresgewinns vor Steuern verzichten, bringen wir unsere Bereitschaft zum Ausdruck, wirtschaftliche Einbußen für den Klimaschutz in Kauf zu nehmen.

      Darüber hinaus fordern wir alle Unternehmer*innen und CEOs in Deutschland auf, sich mit ihren Unternehmen am Klimastreik zu beteiligen und einschneidende Maßnahmen zum Klimaschutz mitzutragen – denn wir alle wissen: Wenn’s brennt, wird sofort gelöscht. Da wird nicht rumdiskutiert, ob man nun Gartenschlauch oder Gießkanne nimmt, um dann schließlich mit Eimern zu arbeiten.“ 

      Deshalb fordert Modulor die Regierung auf, den Klimanotstand auszurufen. Die Bürger*innen müssen darüber aufgeklärt werden, wie dringend ein Umsteuern ist und mit welchen Entwicklungen sie in den nächsten Jahren rechnen müssen. Es müssen umgehend Entscheidungen getroffen werden, die wirklich relevante Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Menschen haben. 

      Nur so schafft man faire Rahmenbedingungen für alle Unternehmen, nur so werden sich Unternehmen den Herausforderungen stellen und nur so wird Glaubwürdigkeit und Sicherheit vermittelt. Auch Modulor wird von solchen Entscheidungen betroffen sein, denn das Unternehmen verkauft zahlreiche Produkte mit zweifelhafter Klimabilanz, die z.B. aus Kunststoff hergestellt oder aus Asien importiert werden.

      Solche Entscheidungen werden dazu führen, dass wir alle weniger konsumieren, was wir aber nicht unbedingt als Einschränkung oder Verzicht begreifen müssen. Wer weniger kauft, weiß das Wenige, was er besitzt, viel mehr zu schätzen und wird es auch mal reparieren. Hersteller werden sich darauf einstellen und wieder lang haltbare und reparable Produkte anbieten. Mit anderen Worten: Unsere Gesellschaft muss anerkennen, dass sich das Dogma des ewigen Wachstums als Irrweg erwiesen hat.

      „Natürlich wissen wir, dass es Menschen gibt, die zwischen unserem Geschäftsmodell und der oben beschriebenen Haltung einen Widerspruch wahrnehmen.“, erklärt der Geschäftsführer des Unternehmens. „Mit dieser Wahrnehmung müssen wir und fast alle Unternehmen, die sich für den Klimaschutz engagieren, lernen umzugehen.“

      Zugleich arbeitet Modulor weiter daran, den eigenen CO2-Abdruck zu verringern. Neben Selbstverständlichkeiten wie z.B. Ökostrom, Recycling-Kopierpapier oder gesprudeltem Leitungswasser statt Wasser aus Flaschen, ist Modulor wahrscheinlich das einzige Handelsunternehmen, das ganz bewusst eine 4.000 m2 große Einzelhandelsfläche ohne eigene Parkplätze betreibt. Trotzdem: Solche Maßnahmen werden das Klima nicht retten. Das kann eben nur deutlich weniger Konsum.

      Die von Struhk vermittelte Haltung zeigt sich auch in der Strategie der Modulor GmbH für die nächsten Jahre. „So werden wir unser Sortiment in Zukunft sehr viel stärker unter Nachhaltigkeitskriterien entwickeln und unsere Kunden auf allen möglichen Wegen über die ökologischen Aspekte der von uns angebotenen Produkte informieren sowie weitere Maßnahmen in einer Klimaschutz-Arbeitsgruppe erarbeiten.“

       

      Modulor GmbH – Allgemeine Informationen und Fakten

      Gründung
      •    Dezember 1988
      •    Fachgeschäft für Architektur-Modellbaumaterial
      •    Gründer: Christof Struhk und Christian Ebbecke

      Geschäftsführung und Mitarbeiter
      •    Geschäftsführender Gesellschafter: Christof Struhk, 55 Jahre, 2 Kinder, lebt seit 1987 in Berlin
      •    Ca. 190 Mitarbeiter*innen aller Altersgruppen aus diversen Kulturen

      Geschäftsmodell heute
      •    Kaufhaus für professionelle und private Kreative
      •    Stationär auf ca. 4.000 m2 am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg – ca. 2.500 Besucher*innen/Tag
      •    Online mit Webshop und weltweitem Versand

      Sortiment und Angebot
      •    Ca. 35.000 Artikel von ca. 400 Lieferanten
      •    Material für Modellbauer und Maker (kleine Abmessungen und geringe Mengen), Bastelbedarf, Stoffe und Kurzwaren, Künstlerbedarf, Einrahmungsbedarf, Papeterie und Bürobedarf, flexible Möbel für junge Unternehmen
      •    Zuschnittservice, Einrahmungsservice, Workshops (ab 2020)

       

      Klärung des Begriffs „Streik“ im Zusammenhang mit dem globalen „Klimastreik“ am 20.09.19

      Bei ihren Demos treten die Schüler*innen von fridays for future in einen Bildungsstreik. Sie engagieren sich für den Klimaschutz, den sie für so wichtig halten, dass sie dafür die Schule „sausen lassen“. 

      Wenn sich Unternehmen am globalen Klimastreik beteiligen, entziehen sie sich ebenfalls dem täglichen „weiter so“. Damit demonstrieren sie ihre Entschlossenheit – wie ein Gefangener, der in den Hungerstreik tritt. Sie schaden sich selbst, aber auch dem Finanzamt, das deshalb mit weniger Steuereinnahmen rechnen muss. Wir sprechen somit ausschließlich die Entscheidungsträger und nicht die Belegschaften an, wenn wir Unternehmen auffordern, es uns gleich zu tun und sich am Klimastreik zu beteiligen.

       

      Pressekontakt

      Modulor GmbH
      Prinzenstr. 85
      10969 Berlin

      Laura Schneider
      [email protected]

      Christof Struhk
      [email protected]

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