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      Homeoffice einrichten: so klappt produktives Arbeiten von Zuhause 

      Aus gegebenem Anlass widmen wir uns heute dem Thema Homeoffice. Auch wir mussten Corona sei Dank, unseren Arbeitsplatz wohl oder übel ins Eigenheim verlegen. Und nach 5 Tagen können wir getrost sagen: Ja, Homeoffice will gelernt sein. Da hat uns die brutale Realität schnell eingeholt. Die Modulor Verantwortlichen für Office Improvement würden beim Anblick unserer Schreibtisch Szenarien die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Küchentisch oder Couch, als provisorischer Arbeitsplatz mag das für einen Tag vielleicht noch funktionieren. Spätestens an Tag Zwei melden sich aber dann Nacken und Kreuz zu Wort. Man ist schließlich keine Zwanzig mehr.
      Aber wie kann ich auf die Schnelle ein Homeoffice einrichten, in dem ich wirklich gut arbeiten kann? Welcher Schreibtisch passt zu mir? Kann ich Anschaffungen fürs Arbeitszimmer absetzen? (Kleiner Hint: Ja, das geht!) Plus unsere 8 ultimativen Tipps für produktives Arbeiten Zuhause. All das erfährst Du hier. Auf los geht’s los.



      Inhalt auf einen Blick

      1.  Homeoffice einrichten leicht gemacht


      Die wichtigste Frage zuerst: Wo soll Dein Arbeitsplatz entstehen? Ideal ist es natürlich, wenn Du einen extra Raum hast, an dem Du Dir Dein Homeoffice einrichten kannst. Dann braucht es nur noch einen guten Schreibtisch, Arbeitsplatzleuchte, Bürostuhl, genug Aufbewahrungsmöglichkeit für Papierkram, die richtige Einstellung und schon kannst Du richtig profimäßig loslegen. 
      Aber zurück zur Realität: viele von uns leben nun mal in Berlin oder anderen Städten, in denen Wohnen immer teurer wird. Ein extra Arbeitszimmer ist und bleibt für viele ein Wunschtraum. Was aber noch lange nicht heißt, dass das mit dem produktiv Arbeiten nicht auch so klappt. Ja, man kann das Homeoffice auch erfolgreich an den Esstisch verlagern. Wichtig ist, dass Du Dir eine gute Arbeitsatmosphäre schaffst. Kreiere einen Ort oder Bereich, an dem es Dir möglichst leicht fällt, den Fokus auf Deine Aufgaben zu legen. Zumindest für die Stunden, die Du an deinem (improvisierten) Schreibtisch verbringst.
      Heißt: Frühstücktisch abräumen und den Tisch von allen möglichen (nicht arbeitsverwandten) Störfaktoren befreien, die Dich ablenken könnten. Damit ist das Prokrastinations-Risiko schon mal auf ein Minimum reduziert. Kaffee, Wasser und ein paar Snacks dürfen selbstverständlich bleiben.

      2. Homeoffice Einrichtung: Alles eine Frage der Ergonomie

      Damit Du zuhause sinnvoll und effektiv arbeiten kannst, brauchst Du ordentliche Ausrüstung. Stichwort Ergonomie. Denn falsches Sitzen – ganz egal ob Du an einem Esstisch oder einen teuren Schreibtisch arbeitest – sorgt zumindest längerfristig auch für Kopfschmerzen, fiese Verspannungen und Rückenschmerzen. Von Konzentration und Produktivität müssen wir gar nicht erst anfangen.

      Punkte, die Du unbedingt befolgen solltest: 

      • Stell den Schreibtisch so ein, dass er vom Boden gemessen 66-71 cm hoch ist.
      • Auch der Abstand zwischen Sitzfläche und Tisch ist wichtig: er sollte zwischen 18-30 Zentimeter liegen. Du sitzt richtig, wenn Deine Unterarme auf dem Schreibtisch waagerecht aufliegen und Du unter der Tischplatte noch genügend Beinfreiheit hast.
      • Das heißt: Ellenbogen sollten beim Auflegen auf die Tischplatte einen 90-Grad-Winkel bilden.
      • Monitor oder Laptop sollten mindestens 50 cm von Deinem Kopf entfernt stehen.
      • Ideale Entfernung zwischen Tischplattenkante und Tastatur: ca. 10 cm.
      • Der obere Bildschirmrand sollte sich nur leicht unterhalb der waagerechten Sehachse befinden. 
      • Ein Schreibtisch, an dem man viel arbeitet, sollte mindestens 80 Zentimeter tief und 160 Zentimeter breit sein.


      3. Homeoffice einrichten: Finde den passenden Schreibtisch


      Wenn Du diese Punkte beim Homeoffice Einrichten befolgst, hast Du schon mal viel gewonnen. Nichts desto trotz – aktuell verbringen wir alle wohl mehr Zeit zuhause, als uns lieb ist. Da kriegt man schnell mal Bock auf neue Möbel. Sei es, weil der aktuelle Tisch eher suboptimal zum Arbeiten ist, oder einfach weil Du Lust auf was Neues hast. Du willst Dein Arbeitszimmer upgraden oder wolltest Dir schon immer mal einen richtig großen Tisch gönnen, an dem Familie und Freunde Platz haben? Wenn nicht jetzt, wann dann?! Wir haben da so ein paar Ideen:

      Tischgestell T

       
      Bewegung ist wichtig. Das gilt auch fürs Arbeiten. Studien belegen, dass man besonders produktiv ist, wenn man den Arbeitstag nur zu zwei Drittel im Sitzen verbringt und die restliche Zeit über steht. Mit dem höhenverstellbaren T Tisch geht das auf Knopfdruck – Du kannst Sitzen und Stehen, ganz nach Gusto. Gerade wenn Du viel Zeit im Homeoffice verbringst oder womöglich schon mit dem ein oder anderen arbeitsbedingten Leiden vertraut bist, lohnt sich Investition hier wirklich. Auch wenn es wie ein billiger Werbeslogan klingt: Dein Rücken wird es Dir danken.

      Tischgestell E2

       
      Der E2, auch bekannt als Eiermann Tisch, ist ein absoluter Designklassiker und wohl der beliebteste Arbeitstisch von Architekten und Künstlern. Dank Höhenverstellern ist ergonomisches Sitzen kein Problem. Bei der Variante mit mittiger Kreuzstrebe, können übrigens auch zwei Personen hervorragend daran arbeiten, essen, zeichnen oder was auch immer das Herz begehrt. Unsere Empfehlung: Weil die Platte in der Regel nur oben aufliegt ohne festgeschraubt zu sein, solltest Du keine große Tischplatte wählen.

       Tischgestell M

       
      Dein Budget ist etwas kleiner? Vielleicht ist dann das Tischgestell M etwas für dich. Hier bekommst Du einen Tisch der schlicht, stabil und langlebig ist. Ohne viel Trara.
      Gerade, wenn Du nur temporär ein Homeoffice einrichten möchtest, ist dieses Gestell eine gute Lösung. Denn besonders in Kombi mit einer Melamin-Tischplatte ist der Tisch nicht nur günstig, er ist schnell auf und abgebaut und alle Einzelteile lassen sich platzsparend verstauen.

      Tischgestell Y

       
      Unser Alleskönner Tischgestell. Beim Y Gestell stehen fünf verschiedenen Tischbeine zur Auswahl. Und auch was die Tischplatte betrifft bist Du flexibel: Weil Du auf den Millimeter genau konfigurieren kannst, sodass Dein zukünftiger Arbeitstisch auch haargenau in die Nische zwischen Schrank und Balkontür passt. Gerade auch wenn Du Deinen Arbeitsplatz an den Esstisch verlegen musst und vielleicht ohnehin schon über die Anschaffung eines tafelartigen Tisches für die ganze Familie nachgedacht hast. Je nach Platte kannst Du hier 3,20 m langen Platte wählen. Da kannst Du dann guten Gewissens ein Ecklein davon für dein Homeoffice beanspruchen.


      4. Homeoffice einrichten:
      Schreibtischstuhl und Bürobeleuchtung

       
      Keine Sorge, es muss gar nicht immer das monströse Lederungeheuer sein. Bürostühle gibt’s auch in schön. Ehrenwort. Wichtig ist, dass Dein Arbeitsstuhl höhenverstellbar ist und eine flexible Rückenlehne hat. Das ist das A und O für gesundes Sitzen. Stell den Schreibtischstuhl so ein, dass deine Fußsohlen den Boden komplett berühren. Ober- und Unterschenkel müssen genauso wie auch Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden.

      Es werde Licht: Arbeitszimmerbeleuchtung

       
      Beim Homeoffice Einrichten solltest Du auch des Thema Beleuchtung am Arbeitsplatz nicht außen vorlassen. Denn Licht ist ein wichtiger Faktor für ergonomisches Arbeiten. Schlechtes Licht macht schlechte Laune. Gerade viele Wechsel von Licht zu Schatten sind irre anstrengend für die Augen. Die müssen sich nämlich dauernd adaptieren. Adieu und auf Nimmerwiedersehen Konzentration und Leistungsfähigkeit. Grundsätzlich ist eine Mischung aus indirektem und direktem Licht ideal. Aber es muss gar nicht immer eine große, profimäßige Tageslichtleuchte sein. Gerade für kleine Schreibtische und Corona bedingte Homeoffice Lösungen sind platzsparende Arbeitsplatzleuchten mit Gelenkarm super. Die kann man so positionieren, wie man gerade Licht braucht.
      Übrigens: Den Schreibtisch solltest Du immer von der Seite beleuchten. Bei Linkshändern sollte die Leuchte rechts, bei Rechtshändern links auf dem Tisch platziert werden.

      5. Homeoffice & Steuern: Wann und wie das Arbeitszimmer von der Steuer absetzen?

       
      Ja tatsächlich, als Arbeitnehmer kannst Du Dein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen. Das dicke Aber: Die Sache ist ein wenig tricky. Denn damit Du Dein Arbeitszimmer steuerlich absetzen kannst, muss der Staat es erst einmal als solches anerkennen. Und hier geht es schon los.
      Ein „häusliches Arbeitszimmer“ ist ein Zimmer, das genutzt wird, um einer beruflichen Tätigkeit innerhalb des privaten Wohnraums nachzugehen.
      Es gelten folgende Regeln:

      1. Dein kompletter Arbeitsmittelpunkt muss in diesem Arbeitszimmer stattfinden. Du arbeitest also hauptberuflich im Homeoffice.
      2. Das Arbeitszimmer darf ausschließlich zu rein beruflichen Zwecken genutzt werden. Steht zum Beispiel ein Schlafsofa für Gäste, ein Bügelbrett oder ein Fernseher im Raum, ist das Zimmer streng genommen kein Arbeitszimmer und du kannst es nicht geltend machen.
      3. Dein Homeoffice- bzw. Arbeitsraum muss vom privaten Wohnraum abgetrennt sein. Sprich, es muss möglich sein, das Zimmer muss durch eine Tür zu verschließen. Durchgangszimmer oder Arbeitsecke im Wohnzimmer zählen also nicht als Arbeitszimmer.

       
      Trifft das Alles zu, so kannst Du Die Kosten fürs Arbeitszimmer voll absetzen. Miete und Nebenkosten wie Strom, Heizung und Müllabfuhr musst Du dabei anteilig (im Bezug auf die Gesamtwohnfläche) berechnen. Hier gibt es allerdings noch ein paar Einschränkungen, je nach Berufsgruppe und je nachdem, ob Dir beim Arbeitgeber ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht oder nicht. Bist Du selbständig fallen die Kosten unter die Betriebsausgaben, als Arbeitnehmer unter Werbungskosten.
       
      Was du aber unbeschränkt absetzen kannst: Die Einrichtung Deines Arbeitszimmers. Sprich Schreibtisch, Bürostuhl, Arbeitsleuchte, Regale und so weiter. Diese Kosten fallen genauso wie auch technische Ausstattung unter Arbeitsmittel (Werbungskosten) und sind voll abzugsfähig. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass für Anschaffungsgegenstände wie Arbeitsmittel die Abschreibung über die Nutzungsdauer gilt.
       
      Fazit: Komplexes Thema. Daher alle Angaben ohne Gewähr. Für weiterführende Info am Besten mal bei Profis auf diesem Gebiet vorbeischauen. Zum Beispiel beim Lohnsteuerhilfeverein.

      Unsere 9 ultimativen Tipps für das Arbeiten im Home Office


      Homeoffice von heute auf morgen, das ist gewöhnungsbedürftig. Und so sind wir in den letzten fünf Tagen in die ein oder andere Homeoffice Falle getappt, ja. Damit Dir das nicht auch so geht, hier noch eine kleine Zusammenfassung unserer Top Tipps für produktives Arbeiten Zuhause.

      Tipp 1: Schaff Dir feste Arbeitszeiten. Mach Dir Deine eigene Routine, wenn es sein muss mit Plan. Setz Dir klare Uhrzeiten für Start, Kaffeepause und Schluss Deiner Schreibtisch-Schicht. Morgenmuffel, Nachteule oder Frühsportler? Das Gute am Homeoffice ist ja, dass Du deinen Tag  (oftmals) nach deinem persönlichen Rhythmus strukturieren kannst.

      Tipp 2: Keine Hausarbeit zwischendurch! Die Ladung Wäsche wartet gerne bis Feierabend. Macht sie sonst ja auch.

      Tipp 3: Kontakt zur Außenwelt. Morgendlicher Team-Call fürs Rundum Update oder fünfminütige Facetime-Session zur Lagebesprechung stärkt das Teamgefühl und steigert die Motivation. Plus: Es hilft in einsamen Zeiten.

      Tipp 4: Zwischendrin mal aufstehen. Arbeitsplatz verlassen, frische Luft schnappen oder Körper kurz auf Touren bringen. Idealerweise machst Du das einmal stündlich.

      Tipp 5: Leben & Arbeiten so gut wie möglich trennen. Hier ist Disziplin gefragt, aber wir sagen es noch einmal: Kein Arbeiten im Bett oder auf dem Sofa. Auch zeitlich gilt es Grenzen zu setzen: Am Feierabend unbedingt Arbeitszeug zur Seite räumen, damit Du Distanz gewinnst.

      Tipp 6: Nicht zu warm & nicht zu kalt. Die perfekte Arbeitstemperatur liegt bei 25 Grad!

      Tipp 7: Listen für Überblick und um kleine Erfolge festzuhalten. Das hebt die Stimmung. Und dies wird, wenn die Isolation noch ein paar Wochen so weitergeht, dringend nötig sein.

      Tipp 8: Kinn hoch & Haltung bewahren. Und ja, gelegentlich vielleicht auch mal die Haare waschen.

      Tipp 9: Homeoffice einrichten nach Deinem Geschmack. Schaffe dir eine Atmosphäre, in der Du gut arbeiten kannst. Egal ob Du Dich mit Räucherstäbchen und Gong-Klängen, oder Geschirrberge und Heavy Metal Musik umgibst. Für Dich muss es sich gut anfühlen.

      Und most important. Das geht wieder vorbei! Durch harte Zeiten muss man durch, um die schönen später umso mehr genießen zu können. Mach es Dir gemütlich und schaff Dir ein Homeoffice zum Wohlfühlen. Und pass gut auf Dich auf!

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