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      Alles was du brauchst zum Bilder einrahmen: Die besten Tipps aus der Modulor Rahmenwerkstatt
      von Pia

      Alles was Du brauchst ... zum Bilder einrahmen


      Fotografie, Kunstdruck, Aquarell, Plakat oder Ölgemälde – jedes Bild gehört gebührend präsentiert. Dabei ist Bilder Einrahmen eine Kunst für sich. Eine Kunst, die so einiger Hilfsmittel und Utensilien bedarf, wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist. Hier siehst Du Material und Werkzeug, mit dem die Experten in unserer Einrahmungswerkstatt arbeiten. Aber keine Angst Bilder selber rahmen klappt auch ohne das volle Profi-Equipment. Doch welche Materialien sind es, die Du brauchst und wie verwendest Du sie? Welches ist der passende Rahmen? Wozu braucht es ein Passepartout? Und was hat es mit säurefreiem Klebeband auf sich? Wir haben dem Profi bei der Arbeit mal auf die Hände geschaut und bringen hier und heute Licht ins Dunkel.

      Inhalt auf einen Blick

      Checkliste: Bilder einrahmen

      Material:

      Werkzeug:


      Checkliste: Bilder einrahmen


      Material zum Bilder einrahmen:

      • Bilderrahmen + Glas
      • Passepartoutkarton
      • Säurefreier Zwischenlagekarton

      Werkzeug zum Bilder einrahmen:

      • Lineal
      • Passepartout Schneider
      • Baumwollhandschuhe
      • Säurefreies Klebeband (oder säurefreies Nassklebeband)
      • Glasreiniger, fusselfreies Tuch oder altes T-Shirt


      Bilder einrahmen: Werkzeuge aus der Rahmenwerkstatt bei Modulor
      Alles was Du brauchst um ein Bild zu rahmen - Werkzeuge aus einer professionellen Einrahmungswerkstatt

      Keine Angst – Du brauchst nicht alle Materialien und Werkzeuge, die in diesem Foto abgebildet sind. Hier siehst Du womit in einer professionellen Einrahmungswerkstatt gearbeitet wird. Doch es soll ja nun um Dich gehen!

      Bevor Du mit dem Einrahmen startest, ein Tipp: Leg das Bild vor Dich hin, sieh es Dir genau an und versuche es zu verstehen“. Dann überlege Dir, wo Du es später platzieren möchtest. Die Farbgebung, dominierende Elemente im Bild, der Einrichtungsstil Deiner Wohnung sowie Deine Wandfarbe – all diese Punkte sind beim Bilder Einrahmen wichtig. An ihnen solltest Du Dich nämlich bei der Wahl von Bilderrahmen und Passepartout orientieren. Nur so kann Dein eingerahmtes Bild auch tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen und sich im Raum gut präsentieren. 

      Alles was Du brauchst um ein Bild zu rahmen: Ein Blick in die Modulor Rahmenabteilung

      1. Dezent oder lieber verspielt? Bilder einrahmen mit dem passenden Rahmen 


      Jetzt da Du das Motiv genau studiert hast und Du weißt, welche Elemente Du hervorheben möchtest, stellt sich die zentrale Frage: Mit welchem Bilderrahmen kannst Du das Kunstwerk bestmöglich in Szene setzen?

      Bilder einrahmen:  So findest Du den passenden Bilderrahmen
      Bilder einrahmen:  so setzt Du dein Bild ideal in Szene

      Starten wir mal mit der wichtigsten Regel überhaupt: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ja, im Idealfall bilden Rahmen und Bild eine Einheit. Ob etwas harmoniert oder nicht, liegt allerdings im Auge des Betrachters. Und der bist in erster Linie einmal Du. Aber behalte im Hinterkopf, dass der Rahmen dem Motiv Deines Bildes untergeordnet sein sollte. Er soll die Bildwirkung unterstützen, dabei aber niemals zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Doch was bedeutet das nun in der Praxis?
      Hier ein paar Beispiele als Orientierungshilfe:

      • Bei farbintensiven Motiven ist ein neutraler Bilderrahmen eine gute Wahl. Ein schwarzer oder weißer Rahmen bzw. ein heller Holzrahmen tritt mit den knalligen Farben nicht in Konkurrenz. Tipp: Graue Rahmen lassen kalte, vielfarbige Arbeiten so richtig leuchten!
      • Bei soften Farbtönen eignen sich helle Rahmen – so entsteht kein allzu starker Kontrast, der vom Motiv ablenkt
      • Starke Kontraste (z.B. bei Bleistift oder Tuschezeichnungen) kommen in einem matten schwarzen Rahmen besonders gut zur Geltung
      • Du willst ein Foto einrahmen? Bei Schwarzweiß Fotografie kann ein dunkler Rahmen die Tiefenwirkung noch verstärken 
      Oft hilft ein Perspektivwechsel: Mit wachsendem räumlichem Abstand ändert sich auch der Blick, den man auf das Bild hat.
      Das erklärt dann auch, warum wir unsere Kunden in der Rahmenabteilung gerne mal auf einen Hocker stellen.

      Alexander Pohnert, Leiter Rahmenabteilung

      Bilder einrahmen: Finde den passenden Bilderrahmen für Dein Bild, Objekt, Foto oder Gemälde

      2. Bilder einrahmen mit dem richtigen Glas: der gar nicht mal so kleine Unterschied 


      Gerade wenn Du Dich für einen Individualrahmen in Sonderanfertigung entscheidest oder das Bild gar selber rahmen willst, stellt sich auch die Frage nach dem richtigen Bilderrahmen Glas. Denn: Glas ist nicht gleich Glas. Aber welches ist für Deinen Zweck die beste Wahl?

      Bild selber rahmen: Finde das richtige Glas für Bilderrahmen und Individualrahmen
      Bilder einrahmen - Finde das richtige Glas für Individualrahmen
      • Normalglas ist die gebräuchlichste Glasvariante gerade bei preisgünstigen Bilderrahmen. Aufgrund seines Gehalts an Eisenoxid hat Normalglas einen leichten Grünstich, was man vor allem an der Kante sieht. Dadurch ist die Farbwiedergabe nicht ganz originalgetreu.
      • Für eisenarmes, ultraklares Weißglas musst Du meist ein klein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dieses hochwertige Bilderrahmen-Glas bringt Kunstwerke aufgrund seiner hohen Lichttransmission optimal zur Geltung – ganz ohne Farbverfälschung. Die meisten unserer Wechsel- und Objektrahmen kommen übrigens mit Weißglas.
      • Die High-End-Variante bildet das sogenannte Museumsglas. Es basiert auf Weißglas und erscheint durch eine spezielle Beschichtung nahezu spiegelfrei. Es zeichnet sich aus durch beste Farbwiedergabe, Konturschärfe und Kontraste. Bei uns gibt es dieses entspiegelte Glas mit 45% UV Schutz oder 92% UV Schutz. Letzteres ist ideal für konservatorische Rahmung von zum Beispiel empfindlichen Aquarellen.

      3. Bilder richtig rahmen und gekonnt in Szene setzen: Passepartout ja oder nein? 

      Bilder richtig rahmen: Passepartout ja oder nein?

      Weiß, Creme, Schwarz oder womöglich doch ein knalliges Zitronengelb? Überleg dir mit welchem Passepartout Dein Bild seine volle Wirkung entfalten kann. Möchtest Du zum Beispiel bestimmte Objekte im Bild hervorheben oder lieber seine Kontraste betonen? Vertraue hier ruhig Deinem Bauchgefühl. Das hat auf alle Fälle Priorität vor irgendwelchen Regeln der Farbpsychologie. Scheu Dich nicht mit verschiedenen Kartons zu experimentieren. Falls Du trotzdem eine kleine Orientierungshilfe benötigst: Passepartouts in Weiß oder Natur sind sicherlich gute Klassiker. Vor allem wenn in Deinem einzurahmenden Kunstwerk ebenfalls helle Töne dominieren. Bei eher dunkel gehaltenen Bildern, wirkt ein weißes Passepartout hingegen vielleicht unstimmig, da der Kontrast hier schlichtweg zu hart sein kann.  

      Bilder einrahmen: Passepartout zuschneiden
      Geht nicht gibt’s nicht!
      Beim Bilder einrahmen erzielst du oftmals gerade dann tolle Effekte, wenn Du von den Regeln abweichst. Zum Beispiel durch eine Rahmen-Bild-Passepartout Kombi, die besonders auffällig und kontrastreich ist.
      Bilder einrahmen: Säurefreier Passepartoutkarton in einer Vielzahl an Farben

      Aber Moment mal, wozu überhaupt ein Passepartout? Geht es nicht auch ohne? Die Antwort lautet: Ja und Nein. Bestimmte Bilder werden durch die Verwendung von Passepartouts immens aufgewertet. Denn sie dienen nicht nur zum besseren Einpassen in einen zu großen Rahmen. Sie geben dem Motiv auch Platz zum Atmen. Neben der ästhetischen Aufgabe gibt es aber noch eine Funktion: Durch den Abstand zum Glas und zum Rahmen ist das Bild besser geschützt. Es kann auch keine Farbe oder Kreide am Glas kleben bleiben, wenn es später einmal aus- und neugerahmt wird. Wichtig hierfür ist, dass der Passepartoutkarton aus säurefreiem Material besteht, das heißt in einem speziellen Verfahren neutralisiert wurde. Dadurch kann er Schadstoffe, die aus dem Rahmenholz ausdünsten und Kondenswasser, das durch das Glas dringt, aufnehmen und binden. Somit schützt ein gutes Passepartout vor Vergilbung und trägt auch entscheidend zur Langlebigkeit Deines Bildes bei. 

      4. Bilder einrahmen: Zwischenlagekarton als Schutzschild nicht vergessen


      Hierbei handelt es sich um einen säurefreien Karton, der zum Schutz zwischen Bild und MDF-Rückwand liegt. Säurefrei – wir erinnern uns: Das Papier wurde von seinem säurehaltigen Bestandteil Lignin befreit. Und oftmals zusätzlich durch Kalziumkarbonat gepuffert, so dass die Säurebildung auch langfristig unterbunden wird. Dies macht den nun pH-neutralen Karton besonders alterungsbeständig und verhindert Vergilbung und Säurefraß

      5. Das richtige Werkzeug – 5 kleine Helferlein zum Bilder einrahmen


      Damit es mit dem Bilder einrahmen reibungslos klappt, brauchst Du neben Bilderrahmen und Rückwand, Zwischenlagekarton, dem Passepartout und dem Protagonisten des Ganzen – dem einzurahmenden Bild – noch ein paar weitere Utensilien. 

      Werkzeuge und Hilfsmittel zum Bilder einrahmen
      Utensilien, die Du brauchst zum Bilder einrahmen
      • Passepartout Schneider: Alternativ kannst Du Dich natürlich auch direkt für ein Fertig-Passepartout entscheiden (Standardmaße vorausgesetzt!) oder aber Du lässt dir bei uns im Modulor Laden dein Wunsch-Passepartout millimetergenau zuschneiden.
      • Baumwollhandschuhe: Diese trägst Du am besten durchgängig. So läufst Du nicht Gefahr, dass beim Bilder einrahmen Kunstwerk, Passepartout oder Glas unschöne Flecken oder Fingerabdrücke bekommen.
      • Lineal: zum genauen Ausmessen. Tipp: Ein flacher Maßstab aus Stahl eignet sich gleichzeitig auch als Schneidelineal.
      Bilder selber rahmen: Bilderrahmen Glas schneiden
      Bild selber rahmen: Passepartoutschneider
      • Glasreiniger plus ein altes T-Shirt oder Handtuch: lohnt es sich ebenfalls zur Hand zu haben. Am besten mit einem Tuch den Reiniger verreiben und mit einem zweiten, trockenen Tuch, alle Schlieren wegpolieren.
      • Hochwertiges säurefreies Klebeband bzw. Nassklebeband: ideal zum Einhängen des Passepartouts und Abdichten von Rückwänden. So vermeidest Du, dass während dem Bild einrahmen Staub oder Fussel zwischen Scheibe und Bild geraten und die Optik stören. Minderst aber auch das Eindringen von Umgebungsfeuchtigkeit.

      Überlassen wir das Schlusswort doch unserem Rahmenprofi:
      Ein Bild lässt sich auf unendlich viele Weisen einrahmen – lass Dich davon nicht abschrecken. Neben der gängigen und hier beschriebenen Variante, das Bild hinter einem Passepartout in einen Wechselrahmen einzulegen, kannst Du zum Beispiel auch Distanz- und Einlegeleisten nutzen. Gerade ein etwas tieferer Wechselrahmen wird durch den entstandenen Raum zwischen Glas und Rückwand zum Schaukasten, der sich völlig frei inszenieren lässt.
      Eines ist uns noch wichtig: Diese kleine Einführung ins Bilder einrahmen soll Dir Lust machen, Scheu nehmen und Dich ermuntern, auszuprobieren, zu experimentieren, kreativ zu werden. Trau Dich! Und lass Dich nicht von den vielen Möglichkeiten, Techniken und Werkzeugen abschrecken. Viele Leute bei uns im Laden haben großen Respekt davor  einen Holzrahmen in Ihrer Traumfarbe zu beizen oder Distanzleisten in den Falz eines Rahmens zu kleben. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir unseren Kunden diese Angst ein Stück weit nehmen können und sie mit Beutelbeize, Pinsel, einem unbehandelten Holzrahmen und neuem Mut ausgestattet ihr DIY-Projekt angehen. Es ist alles gar nicht so kompliziert, wie es im ersten Moment scheint: wir trauen Dir alles zu!

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