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      Tropenhölzer

      Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zu Tropenhölzern. Wir möchten Sie mit diesem Wissen bei der gezielten Auswahl Ihrer Projektmaterialien unterstützen. Sie wissen bereits, welche Produkte aus Tropenholz Sie benötigen?

      Abachi

      Der westafrikanische Tryplochiton scleroxylon liefert ein weiches und wenig dauerhaftes Holz mit einer geringen Rohdichte von 0,43 kg / dm³ (Holzfeuchte: 15 %). Damit ist es eines der leichtesten Laubhölzer. Andere Namen wie Wawa (Ghana), Samba (Elfenbeinküste) und Obeche (Frankreich) werden durchaus verwendet. Das optisch ansprechende Holz hat eine weißgraue bis strohgelbe Farbe, glänzt stark, ist von mittelgrober Struktur und schlicht textuiert. Es hat einen geraden oder wechseldrehwüchsigen Faserverlauf und schwindet bei Trocknung nur wenig. Splint- und Kernholz sind kaum voneinander zu unterscheiden. Eingesetzt wird Abachi dort, wo mehr Wert auf eine gute optische Erscheinung als auf Festigkeit gelegt wird. So wird es beispielsweise für Möbel, bei Modellschreinereien oder für den Instrumentenbau verwendet. Abachi besitzt ein ausgezeichnetes Stehvermögen, ist allerdings nicht sehr fest. Daher ist es ungeeignet für Außenanwendungen, wird aber für Türfutter und als Absperrfurnier verwendet. Die Bearbeitung von Abachi ist leicht durchzuführen; es lässt sich gut sägen. Mit scharfen Werkzeugschneiden können gute Oberflächen erzielt werden. Diese nehmen Politur und Beize gut an. Das Holz ist aber anfällig für Insekten- und Pilzbefall.

      Balsa

      Das weiche Balsaholz wird aus den in tropischen Gebieten wachsenden Ochroma pyramidale oder lagopus gewonnen. Es ist in Mittel- und im nördlichen Südamerika sowie auf den westindischen Inseln, in Kamerun und Indonesien kultiviert. Für den Handel wird das Holz vorrangig in den tiefergelegenen Westausläufern der ecuadorianischen Anden aus Balsawäldern oder -plantagen geschlagen. Der Baum wächst sehr schnell und ist bereits nach 6 bis 7 Jahren schlagreif. Er hat dann bereits die stattliche Höhe von gut 20 Metern und einen Stammdurchmesser von 60 cm erreicht. Mit einer durchschnittlichen Rohdichte von 0,15 kg / dm³ ist Balsa das leichteste aller Nutzhölzer. Besonders beliebt ist es mit weißlicher Farbigkeit. Manchmal weist es auch eine leichte rötliche Tönung auf. Der Faserverlauf ist geradlinig. Auf der glänzenden Oberfläche sind meist große Poren auffällig. Das Holz fühlt sich weich und samtartig an. Neben der geringen Festigkeit ist die geringe Schwindung charakteristisch. Mit scharfen Werkzeugen ist es daher leicht zu bearbeiten. Zudem kann es gut verleimt, zufriedenstellend poliert und gebeizt werden. In der Industrie wird Balsaholz zur Wärme- und Schallisolation sowie für den Transport von Flüssiggas verwendet. Es findet zudem als klassischer Werkstoff im Flugzeugmodellbau Verwendung und wird zur Bühnenbildausstattung benutzt.

      Mahagoni

      Mahagonibäume kommen aus den tropischen Regionen Mittelamerikas und den nördlichen Gebieten des südamerikanischen Kontinents. Das schwerste und härteste Mahagoniholz ist in Kuba zu finden. Das harte, mittel- bis dunkelrotbraune Holz ist von mittelgrober Struktur und weist eine Rohdichte von 0,6 kg / dm³ auf. Ansonsten sind die Eigenschaften von Mahagoni alles andere als mittelmäßig: Es ist recht stabil, kann unproblematisch geschnitten und auch sonst sehr einfach bearbeitet werden. Das Holz des Mahagonibaums ist eines der wenigen Hölzer, das sich unter Feuchteeinfluss in tangentialer und radialer Richtung ähnlich stark ausdehnt. Zudem ist es überaus beständig, witterungsfest und hat eine ausgesprochen schöne Optik. Das besondere Eigenschaftsprofil machte das Holz seit dem 17. und 18. Jahrhundert vor allem für die europäische Möbeltischlerei beliebt. Heute wird Mahagoniholz für die Anfertigung hochwertiger Möbel, beim Innenausbau und für Musikinstrumente geschätzt. Es kommt beim Yacht- und Schiffsbau zur Anwendung. Bei der Oberflächenbehandlung werden meist nur farbneutrale Wachse und Öle verwendet, um den natürlichen Farbton nicht zu verfälschen.

      Padouk

      Die bis zu 30 Meter hohen Pterocarpus soyauxii wachsen in West-, Zentralund Ostafrika. Ihr schweres Holz (Rohdichte: 0,71 kg / dm³) leuchtet korallenrot bis orangebraun im Kern, ist weißlichgelb im Splint und dunkelt später stark nach. Es ist mittelgrob strukturiert und hat einen geraden bis wechseldrehwüchsigen Faserverlauf mit roten Streifen. Das aus Südostasien stammende Manila-Padouk weist eine gemaserte Textur auf. Padoukholz ist äußerst hart, druck- und biegefest, dauerhaft und beständig. Man kann es leicht spalten und gut maschinell bearbeiten. Es sind gute Oberflächenqualitäten zu erzielen. Die gute Resistenz gegen Pilz- und Insektenbefall und der geringe Schwund machen es für den Brückenbau und für Eisenbahnschwellen geeignet. Seit dem 17. Jahrhundert wird das Holz in Europa für den Möbel- und Musikinstrumentenbau verwendet. Es dient als Fußboden, findet Anwendung im Innenausbau und ist für Drechselarbeiten geeignet. Auch Furniere werden aus Padouk-Holz geschält. Wegen der Neigung zu starkem Nachdunkeln sollten diese jedoch abgedeckt gelagert und vor Tropfwasser geschützt werden.

      Teak

      Teakholz stammt ursprünglich aus Burma, wächst aber auch weitflächig in Indien, Thailand und Indonesien. Es ist eines der wertvollsten Hölzer der Welt und wurde daher auch in Plantagen in Malaysia, Borneo, den Philippinen, Afrika und Zentralamerika kultiviert. Seine Farbigkeit reicht von goldgelb bis dunkelbraun mit einem geraden Faserverlauf bei grober und ungleichmäßiger Textur. Teakholz ist hart, hat eine Rohdichte von 0,75 kg / dm³, ist in getrocknetem Zustand äußerst stabil und lange haltbar. Die Unempfindlichkeit gegen Pilzbefall, die sehr geringe Schwindung und hohe Witterungs- und Alterungsbeständigkeit machen das Holz zu einem idealen Werkstoff für den Schiffsbau. Teakholz ist gut zu bearbeiten. Die ölhaltige und von Natur aus fettige Struktur macht aber die Oberflächenbehandlung nur mit Spezialmitteln (Teak-Öl) möglich. Üblicherweise findet Teakholz überall dort Verwendung, wo der Werkstoff starker Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Neben dem Schiffsbau wird es für Außenmöbel, Bodenbeläge sowie für die Bau- und Kunsttischlerei eingesetzt.

      Zebrano

      Das auch Zingana genannte Holz wächst in den tropischen Regenwäldern Westafrikas, hauptsächlich in Kamerun, dem Kongo und Gabun. Das leicht glänzende, gelblich weiße Kernholz ist von tiefbraunen Adern durchzogen, die eine Analogie zu einem Zebramuster erkennbar werden lassen. Das Holz ist mittelhart, es hat eine Rohdichte von 0,8 kg / dm³ und eine dichte, aber spröde Struktur. Obwohl es wenig schwindet, neigt es beim Trocknen zu Verwerfungen. Zebranoholz ist fest und witterungsbeständig, aber nicht sehr haltbar. Es ist zwar schwer zu hobeln, lässt sich ansonsten jedoch gut von Hand und maschinell bearbeiten. Beim Kleben ist große Sorgfalt erforderlich, und vor dem Polieren sollte ein klarer Porenfüller aufgetragen werden. Neben der Verarbeitung zu sehr dekorativen Furnieren wird Zebrano als Spezialholz für die Bildhauerei und Schnitzerei sowie für Parkettböden, Sportgeräte und Griffe verwendet. In Europa ist es nur unregelmäßig und in geringen Mengen erhältlich. Es findet Anwendung als Teak- und Nussbaumholzersatz.

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