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Kleister

Tapetenkleister (Zellulosekleister) wird in der Buchbinderei oder zum großflächigen Aufkleben von Papieren eingesetzt. Dabei wird er je nach Anwendungszweck mit Buchbinderleim gemischt.

Einsatzmöglichkeiten von Klebstoffmischungen:

Anwendung

Klebertyp

Kleister

Buchbinderleim

Dünnes Papier auf Papier, Karton, Pappe

Stärkekleister

100 %

-

Papier mittlerer Stärke (80 - 120 g/m²) auf Papier, Karton, Pappe

Planatol Elasta N u. Stärkekleister oder Zellkleister

4 Teile

1 Teil

Starke Papiere (120 - 150 g/m²) u. Einbandgewebe auf Pappe

Planatol Elasta N u. Stärkekleister oder Zellkleister

1 Teil

1 Teil

Dünne Kartons (150 - 300 g/m²) auf Karton, Pappe, Holz

Planatol BB/Elasta N u. Stärke- o. Zellkleister

1 Teil

4 Teile

Kartons und Pappen auf Karton oder Pappe

Planatol BB

-

100 %

Papier, Karton, Pappe auf Kunststoffe u. glatte Oberflächen

Planatol AD 94/5 B

-

100 %

Großfotos (Normalpapier) auf Pappe, Gewebe, Sperrholz, Spanplatten

Planatol Elasta N

-

100 % (Fotos auf der Rückseite mit Wasser anfeuchten

Großfotos (PE-Papier) auf Pappe, Sperrholz, Hartfaser- oder Spanplatten (auch kunststoffbeschichtet)

Planatol AD 94/5 B

-

100 %


Der Kleister wird unter Rühren in die angegebene Menge Wasser eingestreut und nach 20 - 30 Minuten kräftig durchgeschlagen. Er ist nun gebrauchsfertig und wird am besten mit einem Pinsel aufgetragen und sofort verklebt.

Für Pappmaché-Arbeiten wird der Kleister mit möglichst klein gerissenem Zeitungspapier oder Eierkartons angesetzt, über Nacht oder besser, 2 Tage lang eingeweicht und dann gut durchgequirlt. Die Masse kann nun zum Formen von kleineren Gegenständen mit recht rauem Aussehen verwendet werden (s.a. Pappmaché)

Um Hohlkörper wie z.B. Masken, Modell-Landschaften oder überlebensgroße Figuren herzustellen, wird Zeitungspapier in Streifen gerissen, in Kleister getaucht und in mehreren Schichten auf ein Stützgeflecht aus Drahtgewebe, Formetal Varius oder Kaninchendraht aufgebracht. Dafür wird ungefähr 200 ml Kleister/m² benötigt.

Nach dem Trocknen können die Objekte mit Abtön-, Plakat- oder Acrylfarben angemalt und anschließend farblos lackiert werden.