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      StartseiteFormenbauAbformmasseLatex-Abformmasse

      Latex-Abformmasse

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      4 Artikel   /   7 Varianten
      Seite 1 von 1
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      • Latex-Abformmasse
        Produktbesc ...
        lufthärtende, einkomponentige ...
        Eigenschaft
        sehr weich (keine Angabe zur S ...
        Farbe
        ausgehärtet bernsteinfarben transluzent
        pH-Wert
        8 - 9
        3 Varianten
        Latex-Abformmasse
        ab 9,20 €
      • Latex-Paste
        Produktbesc ...
        einkomponentige Abformmasse (D ...
        Eigenschaft
        lufthärtend, sehr elastisch, h ...
        Farbe
        ausgehärtetes Material bernsteinfarben opak
        Haltbarkeit
        bei sachgemäßer Lagerung bei 20 °C: mindestens 24 Monate
        2 Varianten
        Latex-Paste
        ab 14,60 €
      • Gedeo Latex
        Eigenschaften
        lufthärtend, extrem elastisch, pastos
        Basis
        Einkomponentige Abformmasse auf Naturkautschuk-Basis
        Auftragmethode
        4-schichtig
        Trocknungszeit
        6 Stunden
         
        Gedeo Latex
        ab 19,00 €
      • Talkum-Puder
        weiß
         
        Talkum-Puder
        ab 2,20 €
      Seite 1 von 1
      Informationen zu Latex-Abformmasse

      Die Europäer entdeckten die besonderen Eigenschaften der vom Latex-Baum Hevea brasilensis abgesonderten Milch im 15. Jahrhundert. Den Eingeborenen Südamerikas waren die Eigenschaften des Latex schon lange bekannt. Den Gummi-Baum nannten sie „cahuchu“ wie „weinendes Holz“, die Franzosen machten „caoutchouc“ daraus.

      Unsere Latexmilch ist eine weiße, auf Naturkautschuk basierende Dispersion, die an der Luft aushärtet (trocknet), mit Ammoniak stabilisiert und bereits vorvulkanisiert ist. Als Vulkanisation bezeichnet man den Prozess, bei dem die im Kautschuk nicht durch chemische Bindungen verknüpften Ketten mit Querverbindungen versehen werden. Bei Naturkautschuk ist es z.B. die Schwefelvulkanisation, bei der Schwefelmoleküle diese Verbindungsaufgabe übernehmen. Die Anzahl der Schwefelbrücken bestimmt am Ende die Härte des Gummis.

      Latexmilch wird im industriellen Maßstab zur Herstellung von medizinischem Verbrauchsmaterial (z.B. HANDSCHUHE, Katheter), für Babyschnuller, Kondome oder Spielzeugballons eingesetzt. Als Abformmaterial ist es sehr preiswert, hat aber auch Nachteile: Die Verarbeitung ist sehr zeit- und arbeitsaufwendig und lässt nur relativ dünne Hautformen zu. Ausgehärtetes Latex ist zwar extrem elastisch und reißfest, verfügt aber nur über eine geringe Weiterreißfestigkeit, wenn es einmal eingerissen ist.

      Lagerung und Haltbarkeit: Als Naturstoff fast ohne Zusätze ist ausgehärtetes Latex ein einerseits sehr angenehmer Stoff, andererseits aber auch nicht so haltbar, wie synthetische Gummis oder Silikone. Es ist nicht UV-beständig und reagiert empfindlich auf den Kontakt mit lösungsmittelhaltigen Reinigungsmitteln, Ölen, Fetten oder kupferhaltigen Metallverbindungen. Latexformen halten länger, wenn sie nach Gebrauch mit TALKUM-PUDER eingerieben werden, denn dieses verhindert, dass Latex mit sich selbst verklebt. Bei längerer Lagerung sollte dies gelegentlich wiederholt werden.

      Im flüssigen Zustand soll Latexmilch in luftdicht verschlossenen Kunststoff- oder Edelstahlbehältern bei Temperaturen zwischen +5 °C und max. 35 °C gelagert werden. Unter optimalen Bedingungen (20 °C) ist das unausgehärtete Material mindestens 24 Monate haltbar.

      Sicherheit und Arbeitsschutz: Trotz seines sehr geringen Gehalts an NH3 (ca. 0,3%) ist der Ammoniakgeruch bei der Verarbeitung wahrnehmbar. Dennoch sind neben den üblichen Vorkehrungen beim Umgang mit Chemikalien keine besonderen Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich. Latexmilch fällt nicht unter die Gefahrstoffverordnung und ist nicht kennzeichnungspflichtig.

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