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      Farbklebefolien

      Informationen zu Farbklebefolien

      Farbklebefolien sind, wie der Name schon andeutet, farbig matt oder glänzend und selbstklebend. Ob in Grundfarben wie Rot, Blau und Gelb oder in auffälligen Neonfarben wie Neonpink oder Neongrün, wir bieten eine Auswahl in allen Farben des Regenbogens.

      Farbige Selbstklebefolien sind das Material, aus dem Werbeschriftzüge geschnitten werden, mit denen z. B. Busse, Straßenbahnen oder Taxis beklebt sind. Ein weiterer bedeutender Einsatzbereich ist die Herstellung von Schildern oder Leuchtkästen im Innen- und Außenbereich. Für die verschiedenen Anwendungen gibt es transparente, transluzente (lichtdurchlässig) und opake (blickdicht) Folien mit unterschiedlicher Lebensdauer.

      Oracal Farbklebefolien widerstehen Temperaturen im mittel­europäischen Normalklima dauerhaft und können kurzzeitig bis 80 °C belastet werden. Die Werte der Witterungsbeständigkeit für die verschiedenen Folien (nach FINAT / FTM 1), vorbehaltlich Alterungszustand und Lagerbedingungen, haben wir bei den jeweiligen Folien angegeben.

      Die farbigen Klebefolien bestehen aus monomer oder polymer weichgemachtem PVC (Polyvinylchlorid). Polymer weichgemachte Folien sind erheblich witterungsbeständiger als ihre monomer weichgemachten Verwandten. Beide Typen sind mit einem lösungsmittelfreien Acrylatkleber ausgestattet. Dennoch ist die gemischte Verklebung von monomer und polymer weichgemachten Folien nicht empfehlenswert.

      Zur Reinigung der verklebten Folien kann warmes Wasser mit Spülmittel oder Brennspiritus verwendet werden. Glänzende Folien sind generell leichter zu reinigen als matte. Zur besseren Konservierung lässt sich z.B. Autowachs verwenden. Oracal Farbklebefolien sind nicht beständig gegen organische Lösungsmittel. Bei Fragen zur Chemikalienbeständigkeit erhalten Sie von uns auf Wunsch gern eine Beständigkeitstabelle.

      Wir empfehlen, ganze Rollen nach Möglichkeit nicht länger als 2 Jahre zu lagern. Optimal gelagert sind Selbstklebefolien in einer kühlen und trockenen Umgebung, hochkant stehend und vor UV-Einwirkung geschützt.

      Verarbeitung:

      Im unverklebten Zustand lassen sich alle Farbfolien im Siebdruck bedrucken. Bei der Wahl der Druckfarbe sollten dem Farblieferanten die eigenen Ansprüche an die Ausführung und die Qualität des Folienmaterials mitgeteilt werden, um sicherzustellen, dass die verwendete Farbe die Folie nicht angreift. Grundsätzlich sollten nur Farben mit möglichst geringem Lösungsmittelanteil eingesetzt werden. Bei der Verarbeitung muss auf intensive und restlose Lösungsmittelverdunstung geachtet werden.

      Die bei Modulor ab Lager lieferbaren Sorten haben keinen Lochrand. Sind sie mit einer Papierabdeckung von mindestens 120 g / m² ausgestattet, ist die Verarbeitung im Schneidplotter sehr gut möglich. Die Folien sind bei Temperaturen zwischen +5 und +30 °C am besten zu verarbeiten. Bis auf wenige Ausnahmen können selbstklebende Folien problemlos nass verklebt werden. Vor allem bei größeren Flächen empfiehlt sich die Nassverklebung, da die Folie infolge der geringen Anfangshaftung auf der feuchten Fläche nachjustiert werden kann. Die verbleibende Restfeuchtigkeit diffundiert im Laufe der Zeit nach außen und verdunstet. Die volle Klebkraft ist je nach Umgebungstemperatur erst nach einigen Tagen erreicht.

      Wenn gewünscht lassen sich die stark klebenden Folien mit Wärme recht gut vom Untergrund entfernen. Die Folie wird mit einem Fön erwärmt, an einer Ecke vorsichtig gelöst und von dort aus unter weiterem Fönen langsam abgezogen, um den Untergrund, z. B. Autolack, nicht zu beschädigen. Klebstoffreste können je nach Untergrund mit Lösungs- oder Reinigungsmitteln, z. B. Industrie-Reiniger entfernt werden.

      Verklebung:

      Das wasserfeste Trägermaterial (z. B. das Fenster) muss zunächst vollkommen sauber, d. h. fett- und staubfrei sein, danach wird es gleichmäßig mit einer Sprühflasche befeuchtet. Das Deckpapier der Folie wird zunächst nur an einer Ecke abgezogen und an der entsprechenden Ecke auf dem Untergrund positioniert. Danach das restliche Deckpapier nach und nach im spitzen Winkel abziehen und dabei die Folie von einer Ecke zur anderen blasenfrei auf der Trägerfläche verkleben. Das Aufreiben geschieht am besten mit einer Rakel, wobei das Wasser unter der Folie seitlich weggedrückt wird. Eventuell verbleibende Blasen mit einer Nadel aufstechen und glätten.

      Bei großflächigem Auftrag auf Platten dürfen Selbstklebefolien nicht mit zu hoher Spannung von der Rolle abgezogen werden. Ist die Spannung zu hoch, wird die elastische Folie gedehnt, entspannt sich nach dem Aufkleben wieder und wölbt so die Platte.

      Bei feineren Motiven oder Schriftzügen empfiehlt sich der Einsatz von Übertragungsfolie. Hier kann ebenfalls nass, aber auch trocken gearbeitet werden. Das Motiv wird aus Opacal Farbklebefolie mit dem Schneidplotter oder dem Skalpell so ausgeschnitten, dass nur die Folie, nicht aber das Deckpapier zertrennt wird. Anschließend wird es „entgittert“ (Entfernung der nicht zu übertragenden Restflächen) und komplett mit Übertragungsfolie überzogen. Wegen der höheren Haftung der Übertragungsfolie auf der Farbfolienoberfläche lässt sich der Schriftzug nun vom Abdeckpapier vollständig abheben und auf die Trägerfläche aufziehen.

      Dafür werden auf der absolut glatten Trägerfläche zuvor Hilfslinien gezogen, an denen das Motiv beim Aufkleben ausgerichtet wird. Dann wird die Oberfläche des Trägermaterials gleichmäßig mit Wasser befeuchtet und die Übertragungsfolie mit dem zusammenhängenden Motiv ebenso wie oben beschrieben an einer Ecke angesetzt und nach und nach zur anderen Ecke blasenfrei aufgezogen. Der Einsatz einer Rakel ist auch hierbei sinnvoll.

      Nach ca. einer halben Stunde ist die Verbindung trocken genug, dass die Übertragungsfolie vorsichtig im spitzen Winkel vom übertragenen Motiv abgezogen werden kann. Um völlig auszutrocknen und die volle Klebkraft zu entfalten, braucht es allerdings einige Tage.

      Auf unpolaren Werkstoffen wie z. B. PE (Polyethylen) - oder PP (Polypropylen) -Platten haften Selbstklebefolien nicht so gut wie auf hochpolaren Materialien. Diese Tatsache sollte besonders bei der Herstellung von Schildern bedacht werden, die der Witterung ausgesetzt sind. Für Außenschilder wird nicht nur deshalb, sondern vor allem wegen ihrer UV-Beständigkeit am besten eine PVC-Schaumplatte (Forex) eingesetzt.

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