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      Wir sind dabei! Modulor nimmt am Netzstreik fürs Klima teil
      von Pia

      Netzstreik fürs Klima - #fighteverycrisis


      Jetzt erst recht! Und weil’s nicht anders geht, dieses Mal eben digital. Das war unser Motto am Freitag. Am 24. April hatte Fridays For Future nämlich wieder zum Klimastreik aufgerufen. Ursprünglich war geplant, dass weltweit wieder hunderttausende Menschen auf die Straße gehen. Nun, Corona wollte es anders. 

      Deswegen sitzen wir nun also vor unseren Bildschirmen. ACT NOW, #fighteverycrisis und JETZT HABEN WIR DIE CHANCE ETWAS ZU VERÄNDERN steht auf unseren Schildern. Wir wollen Präsenz zeigen, ohne einander zu gefährden. Vor genau 6 Monaten sind wir mit unseren bunten Plakaten bewaffnet vom Moritzplatz aus zum Brandenburger Tor marschiert und haben dort gemeinsam mit 270.000 Menschen fürs Klima demonstriert. Der Laden blieb an diesem Tag im September geschlossen. Zwei Monate später haben wir ebenfalls demonstriert, der Laden aber war geöffnet. Heute bleibt das Rollgitter unten. Allerdings aus anderen Gründen. Anders – gutes Stichwort. Alles ist anders. Die Welt steht ziemlich auf dem Kopf. Und gerade deswegen ist es wichtiger denn je, an unseren Werten festzuhalten. Und uns zu fragen: Was ist wirklich wichtig? 

      Fight every crisis: Modulor beim Netzstreik fürs Klima am 24.04.2020
      There is more than one curve to flatten! Modulor beim Netzstreik fürs Klima

      #fighteverycrises – Wo ist die Entschlossenheit?

      Auch wenn der Himmel über New York momentan ebenso glasklar ist wie die Kanäle von Venedig, dürfen wir eines nicht vergessen: Der Klimawandel macht keine Pause. Nur, weil das SARS-CoV-2-Virus da ist und man fast ausschließlich darüber spricht. Die Corona-Pandemie darf den Kampf gegen die Klimakrise nicht verdrängen! Können wir nicht eher aus der einen Krise Lehren im Umgang mit der anderen Krise ziehen?

      An dieser Stelle möchten wir gerne Waldemar Zeiler, einen der Gründer von Einhorn zitieren. Der trifft mit seinem Statement nämlich den Nagel auf den Kopf.

      „Das Tragische an der Situation ist, dass Corona die Schwächen in unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft nochmals drastisch und klar offengelegt hat, wie in einem dieser Dummy Bücher, für jede/n verständlich. Corona hat direkt etwas mit der Klima und Biodiversitätskrise zu tun und weitere Pandemien werden durch die Ausbeutung der Natur noch wahrscheinlicher.
      Soziale Ungerechtigkeit wird deutlicher denn je, weil wir durch Corona erkennen, welche Berufe tatsächlich systemrelevant sind und trotzdem wenig Anerkennung genießen und schlecht bezahlt sind.“

      Vorbereitungen für den Netzstreik fürs Klima I Modulor

      Wir fordern, dass die Politik in Sachen Klimakrise mit derselben Entschlossenheit vorgeht, wie sie es bei der Pandemie tut oder getan hat!

      „Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise. “
      (Quelle: klimastreik.org)

      Umdenken, wirtschaftliche Nachteile für Unternehmen und unbequeme Einschnitte in unser Leben hinnehmen sowie Verzicht – konnten wir alles in den letzten Wochen gut üben, oder? Klar, meckern und fluchen wir dabei täglich. Veränderung tut schließlich immer weh. Urlaubsplanung, auswärts essen, danach auf Konzerten oder im Club tanzen, Freunde und Familie treffen. All das ist gerade verdammt weit weg. Sich um diese Dinge den Kopf zu zerbrechen, erscheint uns heute fast schon banal. Neue Normalität heißt: Maske tragen, Abstand halten, Home Office, Videocalls und überhaupt alles nur „To Go“.

      Mir kommt zurzeit so vieles so skuril vor … Ich begreife einfach nur langsam, dass das nun die neue Wirklichkeit ist, in der wir hier stecken: Wir rennen jetzt mit Masken rum und sehen nicht mehr, ob uns jemand anlächelt … Ich könnte heulen.

      Christof

      Modulor beim Netzstreik am 24.04.2020

      Auch für Modulor ist das Thema Klima und Corona enger verknüpft, als es auf den ersten Blick scheint. Der Laden ist aktuell zu. Inzwischen schon seit 6 Wochen. Für uns heißt das, dass ein Großteil des Umsatzes wegbricht. Christof erzählt darüber ausführlich in diesem Video. Und geht auch darauf ein, was die Umsatzeinbußen bedeuten. Kurzarbeit für uns Mitarbeiter und Kredite aufnehmen nämlich. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Der uns allen einige Sorgenfalten bereitet.

      Kredite müssen zurückgezahlt werden. Das Geld, was wir in den nächsten Jahren aufwenden müssen, um Coronakredite zurückzuzahlen, wird uns bei der Entwicklung von Modulor fehlen. Das ist insbesondere deshalb ein Problem, weil wir – ebenso wie letztlich alle Unternehmen – mit der Digitalisierung und der Klimakrise vor großen Herausforderungen stehen, die Investitionen erfordern. Dafür werden wir dann womöglich kein Geld haben.

      Christof


      Modulor ist kein grünes Unternehmen. Aber wir wollen – nein, wir müssen etwas ändern. In den letzten Monaten haben wir versucht, Dich bei dieser Reise mitzunehmen. Mitsamt Hindernissen und Rückschlägen. Vielleicht erinnerst Du dich an die Einführung des Ökobons. Oder die Gründung einer Klima AG. Auch mit der Frage, wie man das Sortiment nachhaltiger gestalten kann, haben wir uns beschäftigt. Und sind schnell bei der Erkenntnis gelandet: nachhaltig, was bedeutet das im Zusammenhang mit Konsum eigentlich?

      Netstreik fürs Klima am 24.04.2020: Modulor war dabei!

      Es sind kleine Schritte in die richtige Richtung. Die Corona sicherlich auf unterschiedlichsten Ebenen durchkreuzt hat. Wie das alles nun weitergeht? Wann die Klima-AG wieder die Köpfe zusammenstecken kann? Wie sich die Finanzen letztlich auf unsere Pläne zum Klimaschutz auswirken? Wir wissen es nicht. Aber: Wir wollen weitermachen. Mit geänderten Rahmenbedingungen, ja. Ziemlich sicher auch mit weniger Geld und weniger Spielraum. Wir wollen uns nicht beirren lassen und dranbleiben.
      Und weil sich beim Schreiben schon wieder die Stirn in Falten runzelt, passt es vielleicht ganz gut, mit den Worten abzuschließen, die in den letzten Wochen in so ziemlich jeder Modulor-internen E-Mail standen: Wir schaffen das.

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