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      Modulor Gesprächsstoff des Monats: Unser 3D-Drucker

      Freitagnachmittag. Es rattert. Und rattert. Sicherlich (tages- und uhrzeitbedingt) in unseren Köpfen. Wesentlich mehr aber in unserem Büro. Brumm, brumm tschakkkkk. Zwischen Schreibtischen steht er da. Im Sichtfeld aller und alles andere als unscheinbar: Unser 3D-Drucker.

      Er sorgt für Gesprächsstoff. So viel ist klar. Kaum fängt er an, seine Runden zu drehen, hat sich schon die erste Menschentraube um das gute Stück gebildet. Der 3D-Drucker bringt die Modulor Menschen zusammen. Klar, schließlich ist es eine gute Gelegenheit, den Arbeitsalltag für wenige Minuten hinter sich zu lassen und kurz in eine andere Welt einzutauchen. „Was druckst Du gerade?“ „Du, bei meinem Siedler von Catan fehlen zwei Straßen.“ „Uh, hat das mit dem Sparschwein-Konstruieren neulich funktioniert?“ „Stell Dir vor, ich habe einen Prusa i3 für 300 Euro auf Ebay gefunden.“
      So oder so ähnlich verlaufen die Gespräche. Und wenn alle Worte gesagt sind, stehen wir oft einfach da und lauschen. Gepaart mit faszinierten Blicken und zufriedenem Kopfnicken.

      Dabei hat alles angefangen in der Abstellkammer. Dort stand der 3D-Drucker nämlich während der letzten zwei Jahre. Irgendwann – genauer gesagt für das Weihnachtsgeschäft – wurden dann zwei weitere Kassenleuchten benötigt. Ihr wisst schon, diese Ampeln an der Kasse: Rot bedeutet stehen, Grün zur nächsten freien Kasse gehen. Zur Herstellung eben dieser Leuchten war unser 3D-Drucker, in Fachkreisen auch Hypercube Evolution genannt, nämlich einst gebaut worden. Ja, man hätte einfach direkt zwölf neue Leuchten kaufen können. Aber wäre das sinnvoll? Schließlich prophezeien wir doch, nachhaltiger zu werden und suchen ständig nach Wegen, Plastik einzusparen.
      Leider gab es von den Kassenleuchten weder zuverlässige Daten noch Sketches, von einem Konstruktionsplan ganz zu schweigen. Aber Aufgeben ist nicht Modulor. Wozu haben wir schließlich begeisterte Bastler und Tüftler in unseren Reihen, die vor keiner Herausforderung zurückschrecken? Kurzerhand wurde die Leuchte also neu konstruiert und gedruckt. 

      Das ist nun zwei Monate her. Die Euphorie über den 3D-Drucker aber ist noch nicht verflogen. 

      Modulor 3D Drucker druckt eine Höhenversteller für den E2 Tisch
      Mit den Kassenlampen hat alles angefangen: Der Modulor 3D Drucker wurde einst gebaut um die Lampen im Kassenbereich zu drucken
      Für mich hat der 3D-Drucker etwas Beruhigendes, fast schon Meditatives. Diese sich wiederholenden Klangmuster und sich wiederholenden Bewegungen. Und man sieht, wie etwas entsteht.

      Gregor (passionierter 3D-Druck-Beauftragter)

      Was die Geräuschkulisse betrifft, gehen die Wahrnehmungen auseinander. Zweifelsohne gehört unser Teamzuwachs zur extrovertierten Sorte. Ist laut und ungestüm. Frei Schnauze könnte man sagen. Und trotzdem, selbst Technik-Skeptiker und Zukunftsverweigerer wollen unseren 3D-Drucker nicht mehr missen. Denn wenn er nicht gerade vom Spielzeugkran abgebrochene Stücke oder Ersatzteile für die Spülmaschine druckt, dann kreiert der gute Hypercube Evolution wahre Meisterwerke für unsere sagenumwobenen Kostümpartys. Von der Sichel bis hin zum ausgefallenen Kopfschmuck.

      Seine „Macher“ aber wollen mehr. Der Drucker soll mehr sein als nur ein freudebringendes Spielzeug. Es sollen Ideen entstehen: Wo können wir, statt Geräte wegzuwerfen, kaputte Einzelteile ersetzen, indem wir sie nachdrucken? Wie können wir mithilfe des Druckers bestehende Gegenstände verbessern und ihre Lebensdauer erhöhen? Lohnt es sich etwa, für den Transport unserer Tischplatten wiederverwendbare Kantenschutzecken anzufertigen? Oder Höhenversteller für unseren E2 Tisch (wie oben im Video)? Welche Einsatzgebiete gibt es und wie können wir das Ganze etablieren? Sollten wir Modulor Zubehörteile eventuell als 3D-Konstruktionen verfügbar machen? Das wäre dann so wie bei einer Miele Ersatzteilgarantie… 

      Um Filamente für den 3D Druck selbst herstellen zu können experimentieren wir mit verschiedenen Schredder- und Sortierverfahren von Plastikmüll

      Und: Geht 3D-Drucken auch in nachhaltig? Schließlich machen wir schon genug Plastik(müll), wozu also noch mehr und mehr produzieren? Das ambitionierte Vorhaben: Wir möchten den Plastikdraht, auch Filament genannt, der als Rohmaterial zum 3D-Drucken dient, selbst herstellen. Aus Kunststoffen, die wir im Haus haben. Diese müssten wir sortieren – und zwar sortenrein – und entsprechend schreddern, um schließlich daraus Filamente zu extrudieren. Natürlich gibt es an dieser Idee noch allerhand zu feilen. Erste Plastik-Schredder-Experimente laufen allerdings schon.

      Vielleicht ahnst Du es an dieser Stelle schon. Das Projekt 3D-Drucker ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Ambitionen jedenfalls sind groß. Womöglich lassen wir da zuallererst unseren Experten für Schallschutz mal einen Blick drauf werfen. Das wäre fürs Erste schon mal ein guter Anfang. Und dann sehen wir weiter. 

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