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      Primer for Screens

      Information about Primer for Screens

      Warum grundieren?

      Ungrundierte Bildträger sind oft ungleichmäßig (oder sehr stark) saugend, d.h. die aufgetragene Farbe verschwindet im Untergrund, anstatt auf der Oberfläche zu haften. Der so getränkte Malgrund kann die Wirkung eines Gemäldes negativ verändern, außerdem werden die Fasern (z.B. von LEINWAND) schnell brüchig. Besonders bei der Ölmalerei entzieht ungrundiertes Gewebe der Farbe ihr Bindemittel (Öl), sodass die ÖLFARBE runzlig auftrocknet und Risse bekommt.

      Mit einer Vorbehandlung (Grundierung bzw. Isolierung) wird ein poröser Untergrund verfestigt, die Wasserempfindlichkeit gesteuert und die Saugfähigkeit des Malgrundes bestimmt (stark-, mittel-, schwach- oder nicht saugend). Dies sorgt für eine gute Haftung (der danach aufgetragenen Farbe), wirkt dem Brüchigwerden der Farbschichten entgegen, verstärkt die Leuchtkraft der Farben und sorgt somit für eine lange Haltbarkeit des Gemäldes (je besser die Grundierung, desto leichter lassen sich die Farben vermalen und umso haltbarer ist das fertige Bild).

      Eine Grundierung/Isolierung setzt sich immer aus mehreren dünnen Schichten zusammen (je nach Malgrund bzw. späterer Maltechnik), danach sollten die Poren des Untergrundes verschlossen sein. Der erste Anstrich muss immer verdünnt erfolgen, da sich dadurch die Grundierung besser im Malgrund verankern kann. Ein Farbauftrag mit dem Pinsel erzeugt eine leicht körnige Struktur; wird die Grundierung in feuchtem Zustand mit einem SPACHTEL abgezogen oder trocken geschliffen (Voraussetzung: Untergrund eben und faltenfrei!), so entsteht eine glatte Oberfläche. Da sich durch die Vorbehandlung der Bildträger zusammenziehen kann, empfiehlt es sich KEILRAHMEN das Maltuch nur locker auf den Leisten zu spannen und starre Bildträger beidseitig zu grundieren, um Verformungen zu vermeiden. Der Auftrag der Anstriche sollte immer kreisförmig von der Bildmitte aus zu den Rändern hin erfolgen.

       Grundierungen:  

      1. Traditionelle Grundierungen, die nach alten (mitunter langwierigen) Rezepturen angemischt und verarbeitet werden:
      1. Künstler-Grundierfarben, deren Bezeichnungen und Maleigenschaften an die traditionellen Grundierungen angelehnt sind:
      1. Alternative Grundierungen, die für andere Zwecke entwickelt wurden, sich aber auch für Grundierungen in der Malerei eignen:

       Isolierungen:

      Vor allem bei Gips- oder Kreidegründen in der Ölmalerei kann es sich empfehlen Grundierungen zu isolieren und so das Saugen weiter einzuschränken und damit eine längerfristige Arbeit (nass in nass) zu ermöglichen bzw. die Verbindung zwischen Farbschicht und Untergrund zu optimieren (fett auf mager). Vorversuche sind jedoch zu empfehlen, da auf einer nicht saugenden Grundierung Farbe möglicherweise nicht haftet oder durch eine übertriebene Verwendung eines Isoliermittels Risse in der Grundierung auftreten können. Man unterscheidet:

      1. wässrige Isoliermittel: z.B. Leimaufstriche aus verdünntem Leimwasser (im Verhältnis1:3)
      2. ölige Isoliermittel: z.B. DAMMARFIRNIS (im Verhältnis 1:2) in TERPENTINÖL gelöst
      3. alkoholische Isoliermittel: z.B. SCHELLACK STREICHLACK
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