Modulor GmbH
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Tel. +49 (0)30 69036-0
Fax +49 (0)30 69036-445
www.modulor.de


→  Möbel, Licht, Systeme / Sitzen / Stühle

Stahlrohrstuhl 118, stapelbar

Stahlrohrgestell mit 4 Beinen, Rundrohr, ø 18 x 2 mm, glänzend verchromt, mit schwarzen PVC-Bodengleitern, Sitzfläche und Rückenlehne aus Buche Formschichtholz s = 8 mm, lackiert mit umweltfreundlichem DD-Lack, Stapelbarkeit: ca. 10 Stühle, Gewicht: ca. 4 kg, angegebene Maße = Gesamthöhe/Sitzhöhe x Breite x Tiefe, Entwurf: Rudolf Kleinkopf, 1952, Hersteller: Kleinkopf Stahlrohrmöbel GmbH

klassisch schlicht


675201 810/450 x 500 x 480, Buche natur, farblos lackiert 149,00 €/Stück
675220 810/450 x 500 x 480, schwarz (RAL 9005) 156,00 €/Stück
675210 810/450 x 500 x 480, nußbaum hell 156,00 €/Stück
675221 810/450 x 500 x 480, schokolade 156,00 €/Stück
675223 810/450 x 500 x 480, ahorn 156,00 €/Stück
675214 810/450 x 500 x 480, weiß 156,00 €/Stück
675222 810/450 x 500 x 480, fenstergrau (ca. RAL 7040) 156,00 €/Stück
675224 810/450 x 500 x 480, dunkelgrau (ca. RAL 7037) 156,00 €/Stück
675231 810/450 x 500 x 480, hellgelb 156,00 €/Stück
675230 810/450 x 500 x 480, zinkgelb (ca.RAL 1018) 156,00 €/Stück
675228 810/450 x 500 x 480, orange (ca. RAL 2009) 156,00 €/Stück
675229 810/450 x 500 x 480, lachs (ca. RAL 2012) 156,00 €/Stück
675204 810/450 x 500 x 480, rot (ca. RAL 3001) 156,00 €/Stück
675225 810/450 x 500 x 480, enzianblau (ca. RAL 5010) 156,00 €/Stück
675226 810/450 x 500 x 480, fensterblau (ca. RAL 5023) 156,00 €/Stück
675227 810/450 x 500 x 480, lime 156,00 €/Stück
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, Buche natur, farblos lackiert
675201
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, schwarz (RAL 9005)
675220
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, nußbaum hell
675210
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, schokolade
675221
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, ahorn
675223
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, weiß
675214
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, fenstergrau (ca. RAL 7040)
675222
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, dunkelgrau (ca. RAL 7037)
675224
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, hellgelb
675231
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, zinkgelb (ca.RAL 1018)
675230
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, orange (ca. RAL 2009)
675228
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, lachs (ca. RAL 2012)
675229
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, rot (ca. RAL 3001)
675204
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, enzianblau (ca. RAL 5010)
675225
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, fensterblau (ca. RAL 5023)
675226
Stahlrohrstuhl 118, stapelbar-810/450 x 500 x 480, lime
675227

Um den Stapelstuhl 118 der Firma Kleinkopf, der meist für eine Kopie des Stuhlklassikers SE 68 SU von Egon Eiermann gehalten wird, rankt sich folgende erzählenswerte Geschichte:

Um in den Nachkriegsjahren dem großen Bedarf an Möbeln zu entsprechen, entwickelten viele Gestalter und Produzenten in Europa einfache und preiswerte Möbel. Egon Eiermann, einer der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegsmoderne und ebenso bekannter Möbelgestalter folgte 1947 einem Ruf an den Lehrstuhl für Architektur an der Technischen Hochschule Karlsruhe und entwickelte in dieser Zeit eine ganze Reihe von einfachen Möbeln, wie das bekannte Tischgestell und auch viele Stühle, wie z.B. den SE 68 für die Firma Wilde + Spieth. Rudolf Kleinkopf, ein gelernter Wagner, begann zur gleichen Zeit in Ötigheim in der Nähe von Karlsruhe mit der Produktion einfacher Möbel für Schulen, Krankenhäuser und Ämter.

Inspiriert von den Plywood Chairs von Ray und Charles Eames entwickelten Eiermann und Kleinkopf zu Beginn der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts jeweils einen Stuhl, der ebenfalls aus einem verchromten Stahlrohrgestell und zwei Formholzschalen besteht. Ob sich beide Gestalter dabei gegenseitig beeinflusst haben, ob der räumlichen Nähe, ist nicht genau nachzuweisen. Fest steht, dass die heutige Kleinkopf Stahlrohrmöbel GmbH über Katalognachweise aus dem Jahr 1952 verfügt, die belegen, dass es sich bei dem Stuhl 118 um eine eigenständige Entwicklung und nicht etwa um eine Kopie des Eiermann Entwurfes handelt. Daher ist die Firma Kleinkopf die einzige Firma, die einen „eiermannähnlichen” Stuhl (...auch wenn diese Bezeichnung ungerechtfertigt ist, da es sich ja auch um ein Original handelt...) produzieren darf, im Gegensatz zu anderen Firmen, gegen die der Vorwurf des Kopierens erhoben wurde und gegen die der Hersteller des Eiermannstuhls, die Firma Wilde + Spieth, rechtlich vorgegangen ist.

Abgesehen von dem geschichtlichen Hintergrund sind wir der Meinung, dass es sich bei dem Stuhl 118 von der Firma Kleinkopf, um einen eigenständigen, sehr bequemen und soliden Stuhl handelt, der auch gestalterisch keinen Vergleich zu scheuen braucht.

Rabatt:
Artikel dieser Warengruppe sind nicht rabattfähig