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Metall
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Die Angabe „Sh-A“ bzw. “Sh-D” steht für „Shore-Härte“, die den Härtegrad von Elastomeren und Kunststoffen angibt. Bei weichen, gummiartigen Materialien ist das die Shore-Härte A, bei härteren die Shore-Härte D. In den nach DIN 53505 und DIN 7868 genormten Verfahren wird ein Stahlstift aus gehärtetem Stahl, dessen Form bei A und D variiert, mit einer bestimmten Kraft in das Material gedrückt und die Eindringtiefe gemessen. Der Messwert wird auf einer Skala von 0 (Durchdringung) bis 100 (kein Eindringen) angegeben – je höher die Zahl, desto härter das Material. Wenn man diese Folie in die Hand nimmt, sie in alle Richtungen zieht oder versucht, sie mit einem Kugelschreiber zu durchlöchern, stellt man fest: Ja, es geht, wenn man will, aber dieses Material ist verdammt zäh. Man muss es gehörig strapazieren, wenn es reißen soll und man hat Probleme, die doch ziemlich dünne Folie mit dem Finger zu durchstoßen, man muss schon einen gespitzten Bleistift nehmen (und selbst dann reißt sie nicht sofort, unsere tapfere Folie). Aus was besteht diese standhafte Folie? Aus Kunststoff? Oder Gummi? Sie besteht aus einer Kreuzung aus beidem, nämlich aus einem thermoplastischen Elastomer, abgekürzt TPE, das Vorteile beider Werkstoffgruppen (wiederholte thermische Verformbarkeit, Elastizität u.a.) vereint. TPE ist besonders punktelastisch, überdurchschnittlich gut dehnbar und selbst die schlimmsten Dellen, die man mit dem Finger ins Material gedrückt hat, stellen sich nach kurzer Zeit weitestgehend wieder zurück. Was kann man mit dieser Folie machen? Das haben wir uns auch gefragt, waren uns aber schnell einig, dass wir dieses spannende Material ins Sortiment nehmen, auch wenn wir es (noch) nicht so genau wussten. TPE hat eine Reihe von guten Eigenschaften: Es ist latexfrei, also auch für Allergiker verträglich, weshalb es für den medizinischen Bereich zu OP-Abdeckungen am Körper oder zu elastischen „Gehäusen“ für endoskopische Kameras verarbeitet wird. Das TPE unseres Lieferanten ist zudem geruchsarm (verglichen mit so mancher Gummisorte!), ungiftig, mehr noch, es ist gemäß EU- und FDA-Standard für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln geeignet. Da man die Folie nähen kann, könnte man hautverträgliche Klamotten daraus fertigen, asymmetrische, schiefe, spitze Lampenschirme damit bespannen oder das Material zu Behältnissen, Taschen, Schalen vernähen oder verschweißen, denn es ist, wie bereits erwähnt, thermoplastisch. Für Verklebungen eignet sich das Material allerdings nicht besonders; zwar ist Kleben nicht so hoffnungslos wie bei der SILIKONPLATTE, auch mit PATTEX TRANSPARENT, SEKUNDENKLEBER, SPRÜHKLEBER oder anderen Klebstoffen können aber nur geringe Festigkeiten erzielt werden. Alle drei Farbvarianten haben eine texturierte, leicht raue Oberfläche, die ihr während der Herstellung verliehen wird, um die Trennfähigkeit des Materials zu erhöhen. Bei der transparenten Folie ist zu beachten: Sie ist kontakttransparent, also bei direktem Kontakt mit dem Untergrund ist beispielsweise darauf Geschriebenes durch die Folie gut lesbar, bei größerem Abstand allerdings wird und wirkt die Folie milchig-transluzent, allerdings nimmt die Transparenz zu, je stärker man das Material spannt.
Wichtig!
Bitte beachten Sie, dass Rollenabschnitte vom Umtausch ausgeschlossen sind.
Wichtig!
Für den Hersteller dieser Folien agieren wir auch als Vertreter für den deutschsprachigen Markt und nehmen deshalb auch Ihre Anfragen über andere Breiten, Stärke, Farben entgegen. Mindestmenge: 1000 m, ggf. mehr.
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