|
Angebote
•
Metall
|
PVC wird weichgemacht, indem im Heizmischer hartes PVC-Pulver mit einem Weichmacher vermischt wird. Weichmacher setzen die Härte des Kunststoffs herab, sind aber chemisch nicht an den Kunststoff gebunden. Aus diesem Grund sind sie oft flüchtig, so dass weichgemachtes PVC in der Regel nicht für immer richtig weich bleibt. Dementsprechend sind Weich-PVC-Folien nicht für den Außeneinsatz geeignet. Wenn auch die meisten Weichmacher physiologisch unbedenklich sind, ist die Verwendung weichmacherhaltiger Kunststoffe im Lebensmittelbereich und für Kleinkinder-Spielzeug meist unerwünscht. Neben den konventionellen Weichmachern werden für Weich-PVC auch sogenannte Flexibilisatoren verwendet. Diese Stoffe gehen mit dem PVC eine chemische Verbindung ein und sind daher nicht flüchtig. „Flexibilisierte” PVC-Folien bleiben daher wesentlich länger weich. Man spricht im Zusammenhang mit derart weichgemachten PVC auch von „polymer weichgemachtem PVC”. Wenn nicht anders angegeben, bestehen die von uns angebotenen Weich-PVC-Halbzeuge aus einfachem monomer weich gemachtem PVC. Weich-PVC-Folien lassen sich gut mit Nadel, Faden und Nähmaschine oder mit Kunststoff- und Metallnieten verbinden. Dabei sollten die Nähte mit WEICH-PVC-KLEBSTOFF verstärkt werden. Der Nähfuß gleitet auf dem leicht klebrigen PVC am besten, wenn er aus Teflon ist. Preiswerter ist es, SEIDENPAPIER unterzulegen oder den zu nähenden Bereich mit etwas Nähmaschinenöl (SILIKONÖL) gleitfähig zu machen. Eine Seite dieser Folie weist eine Riffelstruktur auf – diese ist in Verbindung mit einer Perlmutt-Pigmentierung der Folie für den hohen Leuchtdichtefaktor bei Aufprojektionen und null Grad Betrachtungswinkel verantwortlich. Die High Gain Projektionsfolie hat bei Aufprojektionen eine Richtcharakteristik, soll heißen, sie bündelt das Licht zur Mitte hin, sodass bei einem Betrachtungswinkel nahe null Grad besonders hell erscheinende Projektionen erreicht werden. Aufgrund dieser Eigenschaft ist die Folie auch für lichtschwächere Projektoren geeignet. Arbeitet man mit nur einer Projektionsfläche, dabei aber zugleich mit Auf- und Rückprojektionen, kann die High Gain als die optimale Folie betrachtet werden. Der Gain-Faktor (Leuchtdichtefaktor) gibt an, wie viel vom einfallenden Licht (z.B. Beamer) von einer reflektierenden Fläche zurückgeworfen wird. Dieser Faktor wird für verschiedene Betrachtungswinkel angegeben. Die Leuchtdichte (und somit die Lichtmenge, die das Auge des Betrachters erreicht) ist am höchsten, wenn das projizierte Licht senkrecht auf die Bildwand fällt und der Betrachter in der gleichen Achse auf die Projektionsfläche sieht. Die Projektionsachse und die optische Achse sind in diesem Fall gleich, der Betrachtungswinkel beträgt 0° Hier wird der maximale Gain-Wert gemessen. Ein Gain-Faktor von 1,0 bedeutet, die gleiche Menge Licht, die auf die Fläche auftrifft, wird auch wieder reflektiert. Ein Wert unter 1,0 bedeutet, es wird weniger Licht zurückgestrahlt, liegt der Wert über 1, bedeutet das, das Licht ist aus diesem Winkel besonders gebündelt und hell. Einen besonders hohen Gain-Faktor bei ca. 0° hat man vor allem bei den lichtdurchlässigeren Rückprojektionsfolien, die transparenter sind und das einfallende Licht zum großen Teil „durchlassen“ (Transmission) und nur wenig davon reflektieren. Zu den Diagrammen: Je flacher sich die Verteilungskurve darstellt, desto gleichmäßiger wirkt die Projektion, aus verschiedenen Betrachtungswinkeln betrachtet. Ein hoher Gain-Faktor empfiehlt sich bei heller Umgebung (Tageslicht) für ein gewissermaßen „konzentriertes Bild“ und bei schwächeren Projektoren. In (ggf. abgedunkelten) Innenräumen und bei lichtstärkeren Projektoren/Beamern kann das Hauptaugenmerk hingegen auf einer möglichst gleichmäßigen Dichteverteilung liegen – daher hierfür auf eine gleichmäßige Gain-Wert-Verteilung achten (siehe Diagramm). Farbwiedergabe: Die Qualität der Farbwiedergabe einer Projektionsfolie hat weniger mit dem Reflexions- oder Transmissionsgrad zu tun, als vielmehr mit der Gleichmäßigkeit, mit der die Farben des Farbspektrums wiedergegeben werden, keine darf hervorstechen. Sämtliche bei uns angebotenen Projektionsfolien haben eine ausgesprochen gleichmäßige und somit echte Farbwiedergabe. Verarbeitung: Die Folien sind recht einfach zu verarbeiten: Das Weich-PVC lässt sich umschlagen und vernähen, so dass ein Tunnel entsteht, in den ein Rohr geschoben werden kann, um die Folie daran aufzuhängen bzw. zu beschweren. Ein anderes Verfahren: Die Folie allseitig umschlagen, verkleben (WEICH-PVC-KLEBSTOFF) und/oder vernähen, mit Ösen versehen und verspannen. Auch an einen Holzrahmen lässt sich die Folie tackern. Zur Erhöhung der Brillanz des Bildes kann die Folie mit schwarzem MOLTON hinterlegt werden, vorausgesetzt die Folie wird ausschließlich als Aufprojektionsfolie genutzt. Bitte beachten: Bei dieser Projektionsfolie sollte die Prägung immer auf der vom Betrachter abgewandten Seite liegen.
Wichtig!
Bitte beachten Sie, dass Rollenabschnitte vom Umtausch ausgeschlossen sind.
Wichtig!
Mindestabnahme-Menge bei Rollenware: 0,5 lfd. Meter
Rabatt:
Ganze Rollen der Projektionsfolie High Gain sind nicht rabattfähig. Bei Interesse an größeren Mengen dieser Artikel erstellen wir Ihnen jedoch gern ein Angebot.
|
|
|||||||||||||||||||||||