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Was passiert, wenn man mit lösungsmittelhaltigen Sprühlacken sein mühsam gebautes Stadtmodell aus Styrofoam versucht zu färben? Es passiert sehr viel, beispielsweise fressen die Lösungsmittel tiefe Krater in das Schaummaterial. Um das zu vermeiden, ist man bei der Auswahl der Sprühfarbe besonders vorsichtig (siehe MARABU BUNTLACKE) und achtet auf einen gehörigen Sprühabstand oder verwendet eine Styroporgrundierung zum Sprühen. Diese ergibt eine matte, das (mit dem heißen Draht geschnittene!) Styrofoam noch einmal leicht glättende Oberfläche. Nach dem Auftrag von zwei bis drei Schichten kann man mit den meisten Kunstharz- und Acryllacken überlackieren. MARABU BUNTLACKE, AERODECOR FARBSPRAYS oder Dupli-Color-Lacke, haben wir getestet, sie funktionieren sehr gut, bei anderen Lacken empfehlen wir Vorversuche. Die Hartschaumoberfläche sollte geschlossen und möglichst glatt sein; beispielsweise so, wie sie beim Arbeiten mit einem STYROPORSCHNEIDER entsteht, da die Grundierung nur einen sehr dünnen Auftrag ergibt und keine Unebenheiten oder Löcher schließen kann. Eine unbearbeitete poröse Styroporoberfläche hingegen, mit tieferen „Kratern“ zwischen den geschnittenen Schaumkügelchen, ist nicht geeignet. Das Grundieren von gröberen Hartschaumoberflächen führt zwar beim anschließenden Lackieren zu deutlich weniger Fraß, ergibt aber kein befriedigendes Ergebnis. Eine Dose (150 ml) Grundierspray reicht für eine Fläche von circa 0,2 bis 0,3 m².
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