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Obwohl sie auf den ersten Blick sehr teuer erscheinen, sind die leicht einmischbaren Flüssigfarben doch ihren Preis wert, denn sie sind äußerst ergiebig (50 g reichen für bis zu 10 kg Harz). Die Farben eignen sich zum Einfärben von Polyurethan-, Polyester- und Epoxidharzen. Für Silikone sind die Farben nicht einsetzbar. Bei der Herstellung der Farben werden nur Pigmente mit sehr guter Lichtbeständigkeit verwendet (Lichtechtheitsstufe 7-8). Über diese sehr gute Einstufung hinaus lässt sich allerdings über Licht- und UV-Beständigkeit von eingefärbten Gießlingen keine Aussage machen. Ein Überzug aus UV-blockendem Lack, z.B. MARABU UV-SCHUTZ-SPRAY, kann die Lichtbeständigkeit jedoch durchaus verbessern. Transparente Harze bleiben transparent, sofern nur wenig Farbstoff zugemischt wird, sie werden opak, wenn größere Mengen Farbe eingesetzt und/oder zusätzlich eine geringe Menge weiße Farbe zugegeben wird. In der Regel rührt man die Farben vor dem Vermischen in eine der beiden Kunstharz-Komponenten ein. Bei Polyurethanen sollten die Farben nicht in die feuchtigkeitsempfindliche, isozyanathaltige Komponente eingerührt werden. Bei Polyesterharzen wird die Farbe zur Harzkomponente hinzugegeben, bevor der Härter zudosiert wird. In der Regel sind Beimischungen bis zu 3%, bezogen auf den Gewichtsanteil des Harzes möglich, ohne dass sich die mechanischen Eigenschaften des ausgehärteten Materials verändern. Die Harzmenge erhöht sich durch die Zugabe der Farbpaste!
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