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Füllstoffe

Die meisten Gießharze können mit diversen Füllstoffen gefüllt werden. Füllstoffe werden ab Wandstärken von ca. 25 mm eingesetzt, um folgendes zu erreichen:
• den Schwund des Harzes zu verringern,
• Kosten zu sparen,
• das Gewicht des Gießlings zu reduzieren,
• die Verarbeitungseigenschaften des Harzes zu verändern (Spachteln),
• die späteren Eigenschaften oder das Aussehen des Werkstoffs zu beeinflussen,
• die Reaktionstemperaturen und damit die Topfzeiten beim Vergießen großer Teile herabzusetzen.

Das Mischungsverhältnis zwischen angerührter Gießharzmischung und Füllstoff ist abhängig vom Füllstoff und den gewünschten Eigenschaften. Ein PUR-Schnellgießharz, dessen Harz mit dem Härter im Verhältnis 1:1 angemischt wird (z.B. G26), eignet sich z.B. für folgenden Mischansatz: 1 kg Harz auf 1 kg Härter mit 2 bis 3 kg Füllstoff. Beim Füllen wird jeweils zuerst die Hälfte des trockenen Füllstoffs in Harz bzw. Härter eingerührt. Bei Polyurethan-Gießharzen sollte mit der nicht-isozyanathaltigen Komponente begonnen werden, damit die feuchtigkeitsempfindliche isozyanathaltige Komponente möglichst lange geschlossen bleibt.

Aluminiumpulver

Aluminiumpulver

silber bis mattgrau, phlegmatisiert, Körnung 0 - 0,07 mm, Dichte 2,7 g/cm³ (Schüttdichte 1,0 g/cm³)


metallisches Aussehen
Tonerde (Aluminiumhydroxid)

Tonerde (Aluminiumhydroxid)

weiß, staubfrei, pulverförmig, Körnung 0 - 0,032 mm, Dichte 2,4 g/cm³ (Schüttdichte 1,2 g/cm³)

Leichtfüllstoff (Glashohlkugeln)

Leichtfüllstoff (Glashohlkugeln)

grau, pulverförmig, Körnung 0,01 - 0,25 mm, Dichte 0,6 g/cm³
(Schüttdichte 0,4 g/cm³)


sehr leicht
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