Der Trend bei der Wellpappe geht zu immer feineren Wellen. Kaum ist die Mikrowelle (E-Welle) erfunden und noch nicht einmal genormt (das war in den Siebzigern), kommen die Hersteller mit einer feineren Welle (in den Neunzigern): Auch nicht genormt und noch feiner ist die F-Welle. Bei der geringen Stärke von 1 mm bewirkt die feine Welle eine überraschende Steifigkeit. Natürlich ist der technische Fortschritt noch nicht ausgereizt, es gibt noch mindestens zwei feinere Wellpappen, die G-Welle und die N-Welle. Die haben wir aber leider nicht.
Mit einseitiger Wellpappe lässt sich eine ganze Menge anfangen: bekannt ist sie als Verpackungsmaterial, selten sieht man sie als Tapete, man kann sie zu Mappen falten oder für alle möglichen Bastelarbeiten benutzen. Auch als Material im Architekturmodellbau oder als Fotohintergrund ist die ästhetisch reizvolle Pappe gut zu verwenden.
Wie Papier lässt sich die einseitige Wellpappe mit dem Cutter oder der Schere schneiden sowie mit TESA ALLESKLEBER und den meisten anderen Klebstoffen oder dem Tacker verbinden.