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Ink-Jet- und Plotterpapier

Nachdem sich die Ink-Jet-Technologie durch den Erfolg der Digital-Fotografie inzwischen als Standard zur Reproduktion von Fotos und Bildern in fast jedem Haushalt etabliert hat, werden die notwendigen Papiere für hochauflösende Ausdrucke inzwischen von hunderten verschiedener Firmen angeboten. Da nicht sämtliche Papiere aller Anbieter auf jedem Drucker gleich gute Ausdrucke liefern, steht der Anwender vor der Qual der Wahl: Soll man auf die von den Druckerherstellern empfohlenen „Originalpapiere“ zurückgreifen oder „reichen“ die meist deutlich günstigeren Qualitäten der anderer Anbieter aus?

Als wir 1996 ein knappes Programm an Ink-Jet-Papieren in unser Sortiment aufgenommen haben, hatten wir uns entschieden, zunächst auf „Originalpapiere“ zu verzichten und statt dessen auf die Qualitäten verschiedener Papierhersteller zu setzen. Wir waren damals davon überzeugt, dass sich die Papierproduzenten langfristig am Markt durchsetzen würden, zumal sie auch für die Druckerhersteller deren „Originalpapiere“ fertigen.

Inzwischen sieht die Situation anders aus: Neben den „Originalpapieren“ haben sich vorwiegend die Sortimente von wenigen Markenanbietern etabliert, die sich weder mit der Papierherstellung noch mit der Beschichtung beschäftigen - im eigentlichen Sinne also keine „Hersteller“ sind. Die Ursachen für diese Entwicklung dürften in erster Linie in der Konzentration des Fachhandels (Elektronik-Fachmärkte) und deren Einkaufspolitik liegen. Viele Papierhersteller haben sich mittlerweile aus der Produktion von Ink-Jet-Papieren zurückgezogen, weil sie finanziell nicht in der Lage waren, mit ihrem Vertriebsapparat gegen die großen Markenanbieter aus dem Bürobereich zu bestehen. Andere fertigen nur noch für die Druckerhersteller oder die Vielzahl an kleineren Anbietern, die versuchen, am Markt zu überleben. Wieder andere konzentrieren sich auf Nischenmärkte, wie z.B. die Herstellung von sogenannten Fine-Art-Papieren (z.B. beschichtete Bütten- oder Aquarellpapiere).

Bei der längst überfälligen Überarbeitung unseres Programms an Ink-Jet-Papieren standen wir nun vor der Frage, ob wir auf die mittlerweile etablierten Produkte der Markenanbieter aus dem Bürobereich oder auf die weniger bekannten der verbliebenen Papierhersteller setzen. Wir haben uns dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit den Papierherstellern und -beschichtern fortzusetzen, da nach unserer Überzeugung nur diese Unternehmen eine gleichbleibend gute Qualität garantieren können.

Auch wenn die Markenhersteller aus dem Bürobereich heute stark verbreitet sind, können sie nicht gewährleisten, dass in ihren Packungen immer die gleiche Ware ist, da sie je nach Bedarf bei unterschiedlichen Papierherstellern oder Beschichtern einkaufen. Zwar werden Grammatur und Glanzgrad der Beschichtung in der Regel stimmen, die Kompatibilität mit sämtlichen Druckertypen ist dann aber nicht mehr garantiert.

Damit kommen wir zurück zur eingangs formulierten Frage: Soll man auf die von den Druckerherstellern empfohlenen „Originalpapiere“ zurückgreifen oder „reichen“ die meist deutlich günstigeren Qualitäten der anderer Anbieter aus? Die nachfolgend aufgeführten Papiere der Hersteller Tetenal und Felix Schoeller sind äußerst hochwertige Papiere, die auf allen gängigen Druckern zu verarbeiten sind. Beide Unternehmen beschichten die von ihnen angebotenen Papiere auf den eigenen Anlagen und fühlen sich höchsten Qualitätsansprüchen verpflichtet. Dass dabei die maximale Kompatibilität mit möglichst vielen Druckertypen mit an erster Stelle steht, liegt auf der Hand.

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